// Kultur, Medien, Kunst & Musik

Kommunikations- und Medienwissenschaft

Bachelor
 

  • Profilfach
  • Komplementärfach

// Steckbrief

Es gibt heute kaum noch einen Bereich von Kultur und Gesellschaft, der nicht von Medienkommunikation durchdrungen wird. Nicht nur Medieninstitutionen im engeren Sinne sind Triebkräfte und Getriebene des gegenwärtigen medialen Wandels. Auch in anderen Branchen stehen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Unternehmen vor der Herausforderung, sich immer neue mediale Kommunikationswerkzeuge zu Nutze zu machen und für ihre Zwecke einzusetzen. In der Folge entstehen ganz neue berufliche Tätigkeitsfelder, die ein fundiertes Verständnis medial vermittelter Kommunikationsprozesse erfordern.
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Eckdaten

Titel/Abschluss Bachelor of Arts
Regelstudienzeit 6 Semester
ECTS-Punkte
Profilfach120CP
Komplementärfach60CP
Unterrichtssprache Deutsch

Zugangsvoraussetzung

Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife (z.B. Abitur, Einstufungsprüfung).
mehr Informationen unter Bewerbung und Zulassung

Zulassung für Erstsemester

zum Wintersemester
Zulassungsbeschränkt, Auswahlverfahren mit Test

Bewerbung bis zum
15.07.

Studienplatzvergabe (DoSV)

Zulassung für höhere Semester

zum Wintersemester und zum Sommersemester
Zulassungsbeschränkt
Bewerbung bis zum
15.07. bzw. 15.01.

Kontakt

Homepage http://www.medien.uni-bremen.d...
Fachbereich Fachbereich 09: Kulturwissenschaften

// Beschreibung des Faches

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Es gibt heute kaum noch einen Bereich von Kultur und Gesellschaft, der nicht von Medienkommunikation durchdrungen wird. Nicht nur Medieninstitutionen im engeren Sinne sind Triebkräfte und Getriebene des gegenwärtigen medialen Wandels. Auch in anderen Branchen stehen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Unternehmen vor der Herausforderung, sich immer neue mediale Kommunikationswerkzeuge zu Nutze zu machen und für ihre Zwecke einzusetzen. In der Folge entstehen ganz neue berufliche Tätigkeitsfelder, die ein fundiertes Verständnis medial vermittelter Kommunikationsprozesse erfordern.

Im Hinblick darauf integriert der BA Kommunikations- und Medienwissenschaft eine breite kommunikations- und medienwissenschaftliche Grundlagen- sowie Methodenausbildung einerseits und eine gestufte medienpraktische Ausbildung in Kooperation mit regionalen Medienunternehmen andererseits. Dieses Doppelprofil soll Studierende zu einer integrativen Betrachtungsweise von Medienkommunikation als technisch vermitteltem Prozess und sozialem und kulturellem Phänomen befähigen.

Das Studiengangskonzept nimmt die unter dem Aspekt der Mediatisierung von Kultur und Gesellschaft diskutierten Transformationsprozesse im Medienbereich ernst, indem es jenseits der Trennung von öffentlicher Massenkommunikation und ‚neuen’ Formen interpersonaler Medienkommunikation bewusst übergreift und eine integrative Perspektive auf die Digitalisierung, Globalisierung und Ökonomisierung medial vermittelter Kommunikation vermittelt. Dieser Fokus auf öffentliche und personale Kommunikation gleichermaßen erweitert die Perspektive der traditionellen Kommunikations- und Medienwissenschaft ohne auf die notwendige kommunikations- und medienwissenschaftliche Grundlagenausbildung zu verzichten.

// Berufswege und Weiterqualifizierung

Spätere fachwissenschaftliche Tätigkeitsfelder

Die analytische Orientierung und interdisziplinär ausgerichtete Anschlussfähigkeit des Studiengangs fördert und fordert „Allrounder“ mit integrativen Fähigkeiten, die sich flexibel in Schnittstellen zwischen unterschiedlichen medienbezogenen Tätigkeits- und Anwendungsfeldern hineindenken können. Die enge Verzahnung von fachwissenschaftlicher Grundlagenausbildung und medien- und berufspraktischer Projektarbeit liefert ihnen dazu das methodische wie auch das medienanalytische Handwerkszeug, wobei je nach persönlichen Neigungen und Interessen eine unterschiedliche Gewichtung der beiden Ausbildungsschwerpunkte Medienanalyse und Medienpraxis vorgenommen werden kann.
Mit seiner doppelten Schwerpunktsetzung bildet der BA Kommunikations- und Medienwissenschaft aus für:

• eine im weitesten Sinne zu verstehende ‚Medienpraxis’ innerhalb der Medienbranche, bspw. in den Berufsfeldern der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, des Online- und Eventmarketings oder der Multimediaproduktion.
• eine vertiefende journalistische Ausbildung im Rahmen eines entsprechenden berufsorientierten Masterstudiengangs oder entsprechender außeruniversitärer Ausbildungsgänge (journalistisches Volontariat), sowie
• eine vertiefende wissenschaftliche Auseinandersetzung mit gegenwärtigem und historischem Medienwandel im Rahmen weiterführender Studiengänge (Master- Studium) in Hinführung auf eine spätere Forschungstätigkeit inner- und außerhalb des Hochschulwesens.

Dabei arbeitet der BA Kommunikations- und Medienwissenschaft eng mit Vertretern der Berufspraxis zusammen. Neben Lehraufträgen, vergeben an Medienpraktiker im Rahmen der praxisbezogenen Studienanteile, wird vor allem der Schwerpunkt Medienpraxis von umfassenden Kooperationsbeziehungen mit Medienunternehmen aus der Region Bremen getragen.

Studienangebot für das Berufsziel Schule

Kein Studienangebot für das Lehramt an öffentlichen Schulen

Möglichkeiten zur anschließenden Weiterqualifizierung

Der Abschluss berechtigt zur Aufnahme eines wissenschaftlichen Masterstudiums in den Disziplinen:

Medienkultur (M.A.)

// Studieninhalte und Fächerkombinationen

Veranstaltungsangebot des Studiengangs im Online-Vorlesungsverzeichnis

Fächerkombination außerschulisches Berufsfeld

Grundsätzlich können Studienanfänger/innen alle von der Universität Bremen angebotenen Profil- und Komplementärfächer kombinieren. Der Studiengang empfiehlt die Kombination des Profilfaches mit

Studienprogrammen aus den Kulturwissenschaften (Fachbereich 9), wie Kultur- oder Kunstwissenschaft, den Sprachwissenschaften (Fachbereich 10), den Sozialwissenschaften (Fachbereich 8) und den Wirtschaftswissenschaften (Fachbereich 7). Es handelt sich dabei jedoch lediglich um Empfehlungen. Grundsätzlich kann der Studiengang mit allen nicht-schulischen Bachelorstudiengängen an den Universitäten Bremen und Oldenburg kombiniert werden, sofern diese auf das Equal-Modell umgestellt haben. Ein komplett überschneidungsfreies Studium kann jedoch nie garantiert werden!

Grundlagen für diese Empfehlungen sind Erwartungen bzgl. der Entwicklung des Arbeitsmarktes für Akademiker/innen und dem Angebot konsekutiver Masterstudiengänge.
Denkbar sind aber auch andere, für Studienanfänger/innen individuell sinnvolle, Fächerkombinationen. In diesem Fall kann ein Gespräch mit der Studienfachberatung des Profilfaches, oder der Zentralen Studienberatung hilfreich sein, um persönliche Erwartungen und Ansprüche mit den Studieninhalten und -zielen abzugleichen.

Informationen zu möglichen Überschneidungen im Lehrangebot der Fächer finden Sie hier.

Studienabschnitte / Studieninhalte / Modulbeschreibungen

Der Anspruch einer doppelten Schwerpunktsetzung in „Medienpraxis“ und „Medienanalyse“ konkretisiert sich in folgenden Studienzielen:

• Erarbeitung eines grundlegenden Begriffsapparats zur Analyse und Beschreibung medial vermittelter Kommunikationsprozesse;
• Kenntnisse zentraler Medien- und Kommunikationstheorien, einschließlich deren sozial- und kulturwissenschaftlicher Hintergründe;
• Erkenntnistheoretisch begründete und praktisch erprobte Kenntnisse der wesentlichen Methoden der Kommunikations- und Medienwissenschaft, insbesondere im Hinblick auf die eigenständige Bearbeitung empirischer Forschungsfragen;
• Fundiertes Wissen über die Entstehungs- und Funktionszusammenhänge von ‚traditionalen’ Massenmedien und ‚neuen’ digitalen Medien, speziell des deutschen und europäischen Mediensystems;
• Analytische Perspektive auf aktuelle und historische Erscheinungsformen von Medienkommunikation in den Bereichen der Medienproduktion/Medienorganisation, Medieninhalte/Medienprodukte und der Medienrezeption/Medienaneignung;
• Grundlegendes Bewusstsein für einen ethisch verantwortungsbewussten Umgang mit Wissensbeständen und wissenschaftlichen Daten, insbesondere im Hinblick auf Techniken der Recherche, Strukturierung und Dokumentation von Information;
• Medienpraktische Erfahrungen in mindestens einem medienbezogenen Berufsfeld; Medienkompetenz im Umgang mit traditionalen und digitalen Medien (Buch, Zeitungen, Hörfunk, Fernsehen, Computer);
• Schlüsselqualifikationen insbesondere in den Bereichen Gesprächsführung und Moderation, Selbstmanagement und Präsentationstechniken, Teamarbeit und interkulturelle sowie kommunikative Kompetenzen.

Damit spricht der BA Kommunikations- und Medienwissenschaft sowohl Studieninteressierte mit einer wissenschaftlich-analytischen Orientierung an (Schwerpunkt Medienanalyse), als auch solche, die nach dem Studienabschluss einen direkten Einstieg in die Berufspraxis anstreben (Schwerpunkt Medienpraxis).

Studienverlaufsplan

Gemäß dem an der Universität Bremen zum Wintersemester 2010/2011 eingeführten 2- Fach-Bachelors nach dem sogenannten „Equal-Modell“ wird der Studiengang Kommunikations- und Medienwissenschaft in Kombination mit einem weiteren Fach studiert (siehe auch: „Fächerkombinationen“), entweder als Erstfach mit Profilbereich und einem Umfang von 120 CP oder als Zweitfach ohne Profilbereich und mit einem Umfang von 60 CP. Unter Berücksichtigung des jeweils zweiten Studienfachs sowie von Praxis- und Prüfungsphasen sind beide Studienvarianten gemäß der derzeitigen Allgemeinen Prüfungsordnung der Universität Bremen für Bachelor-Studiengänge in der Regelstudienzeit von drei Jahren bzw. sechs Semestern nur als Vollzeitstudium zu absolvieren.

Im ersten Studienjahr wird die Basis für eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit medial vermittelten Kommunikationsprozessen gelegt. Die Studierenden erwerben ein grundlegendes kommunikations- und medienwissenschaftliches Begriffs- und Theorieverständnis und werden in verwandte technik- und sozial- bzw. wirtschaftswissenschaftliche Disziplinen eingeführt.

Das zweite Studienjahr widmet sich der fachspezifischen Methodenausbildung, sowie einer vertiefenden Auseinandersetzung mit medienanalytischen und medienpraktischen Fragestellungen am Beispiel aktueller und historischer Medienphänomene. Dabei liegt der Schwerpunkt auf projektorientiertem Lernen in Kleingruppen.

Das dritte Studienjahr dient der fachlichen Spezialisierung. Im Fokus steht die eigenständige Übertragung des im ersten und zweiten Studienjahr erworbenen Fach- und Methodenwissens auf konkrete Themen- und Problemfelder. Hierbei erlaubt das Doppelprofil des Studiengangs Wahlmöglichkeiten zwischen einem stärker forschungsorientierten Theoriestudium bzw. einem begleiteten Praxissemester in einem kooperierenden Medienunternehmen aus der Region und darüber hinaus.

In der Studienvariante „Erstfach“ besteht im dritten Studienjahr die Möglichkeit, zwischen einer Profilbildung im Bereich Medienpraxis oder Medienanalyse zu wählen. Je nach Schwerpunktsetzung liegt der Fokus dabei auf der Vorbereitung auf ein weiterführendes Master-Studium durch ein vertiefendes Theoriestudium oder aber auf einer fundierten medienpraktischen Ausbildung im Rahmen eines begleiteten Praxissemesters in einem kooperierenden Medienunternehmen. Die Festlegung auf eine der Spezialisierungsrichtungen erfolgt am Ende des zweiten Studienjahres und wird durch entsprechende Beratungsangebote vorbereitet
Bei Interesse können auch Studierende des medienpraktischen Schwerpunkts an den Vorbereitungsveranstaltungen für ein Masterstudium teilnehmen und diese dann als General Studies abrechnen. Dies soll auch nach dem Praxissemester die Möglichkeit der Orientierung auf ein weiterführendes Masterstudium sicherstellen.

Zur weiteren Profilbildung sind daneben verteilt über die gesamte Studiendauer Leistungen im Bereich der General Studies im Umfang von 30 CP zu erbringen, die ebenfalls dem Profilbereich zuzurechnen sind. Hierbei können die Studierenden auf Lehrveranstaltungen aus dem Pool der Universität bzw. des Fachbereichs 9 zurückgreifen. 12 CP sind in den Pflichtbereichen Methoden-, Kommunikations- und Sozialkompetenz nachzuweisen, die studien- und berufsrelevante Schlüsselqualifikationen vermitteln (Wissenschaftliches Arbeiten, Moderation, Präsentations- und Organisationskompetenzen). Weitere 12 CP erwerben die Studierenden nach freier Wahl aus allgemeinbildenden oder künstlerisch-praktischen Angeboten (bspw. Chor oder Orchester), aus der Ökonomie und Rechtswissenschaft, aus Sprachkursen oder weiteren Veranstaltungen im Sinne eines „Studium Generale“.

Bis zum Ende des zweiten Studienjahres ist zudem ein Berufspraktikum im Umfang von mindestens 8 Wochen nachzuweisen. Dieses soll helfen, die theoretisch bzw. analytisch orientierte Perspektive auf den Gegenstand der Medienkommunikation in der persönlichen Auseinandersetzung auf konkrete medienpraktische Problemstellungen zu übertragen und eine eigene Perspektive auf das Berufsfeld „Medienkommunikation“ zu entwickeln. Das Praktikum wird als betreutes Praktikum in der vorlesungsfreien Zeit realisiert, wobei die Studieren- den bei Vor- und Nachbereitung auf umfassende Beratungsangebote zurückgreifen können.

Abgeschlossen wird die Profilbildung durch die Bachelor-Arbeit am Ende des dritten Studienjahres. Bei Interesse ist eine praxisbezogene Abschlussarbeit ggf. in Kooperation mit einem Medienunternehmen möglich.

Typische Lehrveranstaltungsformen / Formen der Lehre / Lehrprofil

Vorlesungen, Seminare, Übungen/Tutorien, Praxisveranstaltungen

Studienschwerpunkte / Vertiefungsrichtungen

Medienpraxis oder Medienanalyse

Praktikum

Es besteht ein 8-wöchiges Pflichtpraktikum für alle Studierenden. Für Studierende im Schwerpunkt Medienpraxis ist ein Praxisaufenthalt von mindestens 10 Wochen bis zu 6 Monaten vorgesehen, der (inklusive Anfertigung der BA-Arbeit) bis zu 1 Jahr verlängert werden kann.

Auslandssemester

Auslandssemester werden für das 3. bis 5. Fachsemester empfohlen. Dementsprechende Verträge sind mit diversen europäischen Partneruniversitäten geschlossen.
Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, das Praxissemester im Schwerpunkt Medienpraxis als Auslandspraktikum zu realisieren.

Prüfungen und Prüfungsformen

• Klausuren von mindestens 60 und maximal 180 Minuten Dauer (ausschließlich im ersten Studienjahr),
• Mündliche Prüfungen,
• wissenschaftliche Hausarbeiten im Umfang von ca. 15 Seiten (ohne Anlagen),
• Forschungsberichte mit einem eigenen Beitrag von mindesten 20 Seiten (ohne Anlagen) zur Dokumentation empirischer Forschungsarbeiten, etwa von Datenerhebungen und -analysen innerhalb der Methodenmodule,
• Projektberichte mit einem eigenen Beitrag von mindestens 15 Seiten (ohne Anlagen) zur Dokumentation umfangreicher medienpraktischer Arbeiten, z.B. von Gruppenarbeiten im Rahmen des Medienpraxismoduls,
• weitere wissenschaftliche Kurztexte (Bibliografien, Thesenpapiere, Exzerpte, Protokolle, Wiki-Einträge, Essays usw.)
• Praktikumsberichte mit ca. 15 Seiten (ohne Anlagen),
• Bachelor-Arbeit im Umfang von bis zu 40 Seiten (ohne Anlagen).

Besonderheiten Studium / Sonstiges

Der BA Kommunikations- und Medienwissenschaft grenzt sich bewusst ab sowohl von journalistisch bzw. publizistisch ausgerichteten Studiengängen mit ihrem vergleichsweise engen Fokus auf öffentliche bzw. massenmediale Kommunikation als auch von kunst- und literaturwissenschaftlich orientierten Medienstudiengängen mit ihrem Fokus auf Einzelmedien und Fragen von Ästhetik und Kulturgeschichte.
Greifbar wird dies in folgenden Punkten:

• Doppelte Schwerpunktbildung: Der Studiengang integriert eine kommunikations- und medienwissenschaftlich fundierte, interdisziplinär gerahmte Grundlagen- und Methodenausbildung mit einer flankierenden medienpraktischen Berufsorientierung in Kooperation mit regionalen Medienunternehmen. Im Rahmen dieses Doppelprofils können Studierende wählen zwischen
o einer Spezialisierung in Theorie und Methoden der Kommunikations- und Medienwissenschaft in Verbindung mit eigener Forschungspraxis und einem begleiteten Übergang zum Masterstudium, und
o einer kommunikations- und medienwissenschaftlichen Grundlagenausbildung in Verbindung mit einem Praxissemester und einem begleiteten Übergang ins Berufsfeld.
Einer schrittweisen Orientierung der Studienbewerber im Studienverlauf kommt dabei entgegen, dass die Festlegung des Schwerpunkts erst am Ende des zweiten Studienjahres im vierten Fachsemester erfolgt.

• Integrative Methodenausbildung: Die zweisemestrige Methodenausbildung durchbricht herkömmliche Methodenschulen und vermittelt Kenntnisse in den etablierten quantitativen und qualitativen Verfahren. Sie wird ergänzt durch eine propädeutische Grundausbildung im ersten Studienjahr.

• Disziplinenübergreifendes Studieren: Der BA Kommunikations- und Medienwissenschaft ist bereits nach dem neuen Equal-Modell (siehe hierzu ausführlich: http://www.studienzentrum-fb9.uni-bremen.de/neustruktur.html) strukturiert, welches zum Wintersemesters 2011/12 an der Universität Bremen eingeführt wird. Es verbindet die interdisziplinäre Ausrichtung der bisherigen Haupt- und Nebenfachlösung mit einem offenen und flexiblen Studienmodell, welches eine individuelle Profilbildung ermöglicht. Umfassende Wahlmöglichkeiten innerhalb der fachwissenschaftlichen Ausbildung werden dabei ergänzt durch ein breites Angebot zum Erwerb von Schlüsselqualifikationen im Bereich der General Studies.

• Betreuter Praxisbezug: Während des gesamten Studienverlaufs ist ein kontinuierlicher Praxisbezug gegeben, angefangen bei praxisorientierten Lehrveranstaltungen, welche in Kooperation mit Medienpraktikern realisiert werden können, über ein Pflichtpraktikum bis hin zur Möglichkeit eines Praxissemesters und einer berufspraktischen Abschlussarbeit im Rahmen des Schwerpunkts Medienpraxis. Dabei kann der Studiengang auf bereits erfolgreich etablierte und im Beirat Medienkultur institutionalisierte Kontakte zu regionalen und überregionalen Medienunternehmen und -institutionen zurückgreifen. Während des Praxissemesters wird ein Praxisbegleitseminar angeboten, welches den Austausch unter den Studierenden über die im Praktikum gemachten Erfahrungen und die Rückübertragung auf das Studium fördert, sowie die Studierenden bei der Entwicklung einer praxisnahen Fragestellung für die Abschlussarbeit unterstützt. Dieser abgestufte Praxisbezug mit institutionalisierten Praxiskontakten und spezifischen Betreuungsangeboten soll den Transfer der fachwissenschaftlichen Ausbildung in die Berufspraxis erleichtern und so die kritische Übergangsphase in den Beruf abfedern. Grundsätzlich steht Studierenden im Schwerpunkt Medienpraxis nach erfolgreichem Bachelor-Abschluss aber auch ein weiterführendes Masterstudium offen.

// Bewerbung und Zulassung

Zugangsvoraussetzung Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife (z.B. Abitur, Einstufungsprüfung).
Infos zum Studium ohne Abitur.
Zulassung
für Studienanfänger Zulassungsbeschränkt, Auswahlverfahren mit Test
für höhere Semester Zulassungsbeschränkt
Bewerbung über http://www.uni-bremen.de/studium/bewerbung-immatrikulation/bachelor-1-juristische-pruefung/antraege.html
Frist für die Bewerbung/Einschreibung Anfänger 15.07. zum Wintersemester
Frist für die Bewerbung/Einschreibung Fortgeschrittene 15.07. zum Wintersemester
15.01. zum Sommersemester
Studienbeginn Anfänger WiSe
Studienbeginn Fortgeschrittene WiSe und SoSe

Besonderheiten bei der Zulassung

ACHTUNG: Auswahlverfahren

Für die Vergabe des Großteils der Studienplätze wird eine Auswahlnote gebildet: zu 40% aus dem Testergebnis und zu 60% aus der Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung (z.B. Abitur). Mit einem guten Testergebnis steigen die Zulassungschancen, wenige oder keine Punkte (kein Testergebnis = 0 Punkte) verschlechtern die Chancen.

Der Test wird an der Universität abgelegt (am Computer). Der Test dauert ca. 40 Minuten, das Ergebnis erhalten Sie anschließend per Email.

Vorherige Anmeldung ist Voraussetzung für die Testteilnahme!

Unbedingt beachten: Anmeldungen und aktuelle Infos über http://www.ipkm.uni-bremen.de/de/studium/ba-kommunikations-und-medienwissenschaft/auswahlverfahren.html

Zur Vorbereitung auf den Test wird empfohlen: Beck, Klaus (2015): Kommunikationswissenschaft. Konstanz: UVK (UTB basics) sowie öffentliche Berichterstattung über Medien und das Mediensystem.

// Formalia und Ordnungsmittel

Studienform Grundständiger Studiengang
Zeitaufwand Vollzeitstudium
studierbar als Profilfach + Komplementärfach
studierbar für Schulformen
Abschluss Bachelor
Titel nach dem Studium Bachelor of Arts (B.A.)
Regelstudienzeit 6 Semester
ECTS-Punkte
Profilfach120CP
Komplementärfach60CP
Akkreditiert
als Profilfach
durch: ACQUIN
am: 30.09.2011
bis: 30.09.2016
BAföG 6 Semester
Kosten Semesterbeitrag 298,92€
Bremen hat ein Studienkontengesetz.
Unterrichtssprache Deutsch
Ordnungen
Prüfungsordnung
vom 19.12.2012: Allgemeiner Teil Bachelor PO AT-BPO-12-12[pdf](113.3 KB)
vom 19.01.2011: BPO-Komm-u.Medienw-2-F-1-11[pdf](41.9 KB)

// Forschung und Lehre

Fachgebiete Kommunikations- und Medienwissenschaft mit den Schwerpunkten
- Medienkultur und Kommunikationstheorie
- soziale Kommunikation und Mediatisierungsforschung
- öffentliche Kommunikation und Journalismusforschung
- Medienökonomie und Medienpraxis

Deutsche Presseforschung mit dem Schwerpunkt Medien- und Pressegeschichte
Lehrende 2 Professoren und 2 Professorinnen des Faches
1 Lektorin, 1 Lektor, diverse wissenschaftliche Mitarbeiter sowie Lehrbeauftragte (aus der Medienpraxis)
Studierende 0 Studentinnen
0 Studenten
Kooperationen Folgende Kooperationspartner sind momentan am BA-Programm beteiligt:

• Artundweise (http://www.artundweise.de/home.html)
• Bremische Landesmediananstalt (http://www.bremische-landesmedienanstalt.de/)
• Construktiv (http://www.construktiv.de)
• hmmh Multimediahaus (http://www.hmmh.de/)
• Nordmedia (http://www.nordmedia.de)
• ProSiebenSat.1 Media AG (http://www.prosiebensat1.de)
• Radio Bremen (http://www.radiobremen.de/)
• taz Bremen/Nord (http://www.taz.de/1/nord/bremen/)
• Weser-Kurier (http://www.weser-kurier.de/)

sowie weitere Unternehmen und Institutionen.

Unterstützt wird dieses Kooperationsprojekt auch von der Wirtschftsförderung Bremen WFB (http://www.wfb-bremen.de/de/wfb-wirtschaftsfoerderung-bremen) und dem Verein Bremen Digitalmedia (http://www.bremen-it-medien.de/). Der Ausbau mit weiteren, auch überregionalen, Kooperationspartnern läuft kontinuierlich und wird hier entsprechend veröffentlicht.

// Kontakt und Beratung

Homepage des Studiengangs http://www.medien.uni-bremen.d...
Fachbereich Fachbereich 09: Kulturwissenschaften
Studentische Interessenvertretung StugA MAC
E-Mail: stugamac@uni-bremen.de
Studienfachberatung Dipl.-Soz. Marco Höhn
Gebäude Linzer Str. 4, Raum 1200
E-Mail: marco.hoehn@uni-bremen.de
Telefon: 0421-218-67622
Sekretariat Heide Pawlik
Gebäude Linzer Str. 4, Raum 0030
E-Mail: hpawlik@uni-bremen.de
Telefon: 0421-218-67601
Studienzentrum Juliane Schoppe, Christina von Behr
Gebäude GW 2, Raum B3885
E-Mail: studienzentrumfb9@uni-bremen.de
Telefon: (0421)218-67511
Praxisbüro Sabine Görges-Dey
Gebäude SFG, Raum 3090
E-Mail: goedey@uni-bremen.de
Telefon: (0421)218-67510
Stand der Informationen 18.10.2016
Autor Prof. Dr. Andreas Hepp