// Mensch & Gesundheit

Pflegewissenschaft - dual

Bachelor
 

  • Vollfach

// Steckbrief

Der Studiengang Bachelor of Arts (BA) Pflegewissenschaft - dual verbindet eine praxisnahe pflegerische Ausbildung (Gesundheits- und (Kinder-)Krankenpflege bzw. Altenpflege) mit einem grundständigen pflegewissenschaftlichen Studium (BA Pflegewissenschaft).
Im Mittelpunkt dieses neuen Angebotes steht die wissenschaftliche Fundierung der Pflegepraxis. Durch die inhaltlich und organisatorisch abgestimmte Kombination von Ausbildung und Studium werden die Studierenden befähigt, pflegerische Entscheidungen wissenschaftlich und fallbezogen zu begründen, kritisch zu hinterfragen, zu evaluieren, ... mehr »

Eckdaten

Titel/Abschluss Bachelor of Arts
Regelstudienzeit 9 Semester
ECTS-Punkte
Vollfach180CP
Unterrichtssprache Deutsch

Zugangsvoraussetzung

Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife (z.B. Abitur, Einstufungsprüfung).
Informationen über Zugangswege für beruflich Qualifizierte (Stichwort "Studium ohne Abitur")
Ausbildungsplatz an einer Kooperationsschule im Land Bremen sowie abgeschlossene Probezeit
Für Personen mit einer abgeschlossenen Pflegeausbildung wird eine Anerkennungsprüfung angeboten.
mehr Informationen unter Bewerbung und Zulassung

Zulassung für Erstsemester

zum Sommersemester
Zulassungsfrei
Bewerbung bis zum
15. 01.

Zulassung für höhere Semester

zum Wintersemester und zum Sommersemester
Zulassungsfrei
Bewerbung bis zum
15.07. bzw. 15.01.

Kontakt

Homepage http://www.uni-bremen.de/fb11/...
Fachbereich Fachbereich 11: Human- und Gesundheitswissenschaften

// Beschreibung des Faches

Der Studiengang Bachelor of Arts (BA) Pflegewissenschaft - dual verbindet eine praxisnahe pflegerische Ausbildung (Gesundheits- und (Kinder-)Krankenpflege bzw. Altenpflege) mit einem grundständigen pflegewissenschaftlichen Studium (BA Pflegewissenschaft).
Im Mittelpunkt dieses neuen Angebotes steht die wissenschaftliche Fundierung der Pflegepraxis. Durch die inhaltlich und organisatorisch abgestimmte Kombination von Ausbildung und Studium werden die Studierenden befähigt, pflegerische Entscheidungen wissenschaftlich und fallbezogen zu begründen, kritisch zu hinterfragen, zu evaluieren, zu vermitteln und weiterzuentwickeln sowie pflegewissenschaftliche Fragestellungen methodengeleitet zu bearbeiten.
Im Schwerpunkt Lehre werden zudem Kompetenzen zur Planung, Durchführung und Auswertung von pflegebezogenen Bildungsangeboten angebahnt. Der BA Pflegewissenschaft - dual zielt zum einen auf die wissenschaftlich-praktische Vorbereitung auf Tätigkeiten in den unterschiedlichen Settings pflegerischer Dienstleistungen ab und zum anderen auf die wissenschaftliche Vorbereitung zur Aufnahme in die anschließenden zweijährigen Masterstudiengänge Community and Family Health Nursing oder Berufspädagogik Pflegewissenschaft.

Bewerber*innen mit abgeschlossener Berufsausbildung in den Bereichen Gesundheits- und (Kinder-)Krankenpflege, Altenpflege, Entbindungspflege bzw. Heilerziehungspflege verfügen, können als Fortgeschrittene für das Studium zugelassen werden (nähere Angaben siehe studiengangsspezifische Voraussetzungen sowie Anerkennungsprüfung). 

// Berufswege und Weiterqualifizierung

Spätere fachwissenschaftliche Tätigkeitsfelder

Mit dem akademischen Abschluss im Studiengang BA Pflegewissenschaft - dual werden die Absolvent*innen zur wissenschaftlichen Begründung und Reflexion pflegerischer Probleme sowie des professionellen Handelns befähigt. Der duale Studiengang zielt gleichermaßen auf wissenschaftliche wie anwendungsorientierte Qualifikationen, wobei diese Doppelqualifikation den Studierenden gute Chancen und flexible Einmündungschancen auf dem Arbeitsmarkt bietet.

Tätigkeitsfeld der Pflegenden ist in erster Linie die Pflege am Bett. Gewissermaßen sind es alte Aufgaben im neuen Gewand, die die Absolvent*innen sich zu Eigen machen. Befähigt zu einer wissenschaftlich fundierten Versorgung übernehmen sie Verantwortung für den Prozess und das Ergebnis der evidenzbasierten Pflege im multiprofessionellen Team.

Innerhalb des Studiengangs BA Pflegewissenschaft - dual entscheiden die Studierenden sich für einen von zwei möglichen Schwerpunkten, deren Wahl Sie vor Beginn der 2. Studienphase (Vollzeitstudium) bzw. vor dem Einstieg als Fortgeschrittene*r treffen. Mit der Schwerpunktsetzung bahnen Sie ein spezifisches Kompetenzprofil an, welches in anschließenden pflegewissenschaftlichen Masterstudienprogrammen der Universität Bremen in Hinblick auf folgende beschriebenen Tätigkeitsfelder zu schärfen ist.

Schwerpunkt Klinische Pflegeexpertise

Absolvent*innen dieses Studienschwerpunktes erlangen Kompetenzen, um im klinischen Bereich tätig zu werden. Die Studierenden werden für die wissensbasierte Pflege von Patienten mit komplexen Pflegebedürfnissen qualifiziert, dazu zählen Aufgaben wie:


  • Pflegediagnostik und Assessment
  • teambezogene Implementierung des Pflegeprozesses
  • wissensbasierte Planung von Interventionen
  • Anleitung, Schulung und Beratung von Patienten, Pflegenden und Angehörigen
  • pflegespezifisches Care- und Case-Management
  • Mitarbeit in Forschungsprojekten der Pflegepraxis
  • Evaluation und Qualitätssicherung im (außer-)klinischen Bereich

    Schwerpunkt Lehre

    Die Absolvent*innen dieses Studienschwerpunktes werden auf die lehrende Tätigkeit in der betrieblichen Aus-, Fort- und Weiterbildung und an Schulen des Gesundheitswesens vorbereitet. Ihnen wird vor allem die Möglichkeit eröffnet, eine Tätigkeit im Bereich der Lernortkooperation zwischen betrieblicher und schulischer Ausbildung aufzunehmen, denn im Mittelpunkt des Studiums stehen neben der wissenschaftlichen Fundierung der Pflegepraxis die pädagogische Arbeit im schulischen und außerschulischen Feld pflegerischen Lernens und die fachwissenschaftliche Ausbildung im zweiten allgemeinbildenden Unterrichtsfach. Mit den integrativ zu studierenden Fächern Pflegewissenschaft, zweites allgemeinbildendes Unterrichtsfach und Berufliche Bildung/Erziehungswissenschaft werden somit Grundlagen geschaffen, die auf die Praxis der Planung und Durchführung berufsbezogener Bildungsprozesse in Schulen des Gesundheitswesens vorbereiten.

    Auch wenn laut Krankenpflegegesetz ein Bachelorabschluss ausreicht, um in Berufsfachschulen für Kranken- und Kinderkrankenpflege zu unterrichten, so werden die dafür erforderlichen vertieften Kenntnisse und Kompetenzen jedoch erst im sich anschließenden Masterstudium erreicht.

    In Bremen ist eine Übernahme in das Referendariat und in öffentliche Berufsschulen nicht möglich. In anderen Bundesländern, wie z. B. Niedersachsen, kann die Anerkennung des Masterabschlusses Berufspädagogik Pflegewissenschaft im Einzelfall beantragt werden. Soll die Möglichkeit der Anerkennung in anderen Bundesländern gewahrt werden, sind bestimmte Fächerkombinationen zu beachten (siehe mögliche Zweitfächer).

    Studienangebot für das Berufsziel Schule

    Das Studienfach qualifiziert nach dem Abschluss eines entsprechenden Master of Education-Studiengangs und eines Referendariats für folgende Lehrämter:

    • Berufsbildende Schulen Niedersachsen

    Zum Studienangebot für das Lehramt an öffentlichen Schulen finden Sie hier mehr Informationen.

    Möglichkeiten zur anschließenden Weiterqualifizierung

    Der Abschluss berechtigt zur Aufnahme eines wissenschaftlichen Masterstudiums in den Disziplinen:

    Aufbauend auf dem Bachelor Pflegewissenschaft mit dem Studienschwerpunkt Klinische Pflegeexpertise wird an der Universität Bremen ein zweijähriger Masterstudiengang Community and Family Health Nursing angeboten.

    Aufbauend auf dem Bachelor mit dem Studienschwerpunkt Lehre wird an der Universität Bremen ein zweijähriger Masterstudiengang Berufspädagogik Pflegewissenschaft angeboten. Mit diesem Masterstudiengang wird der Zugang zu Schulen des Gesundheitswesens eröffnet.

    Sofern eine Tätigkeit an berufsbildenden Schulen angestrebt wird, stellt der erfolgreiche Abschluss des Masterstudiums die Voraussetzung für den Eintritt in das ein- bis eineinhalbjährige Referendariat dar. Allerdings ist in Bremen eine Übernahme ins Referendariat und in öffentlichen Schulen nicht möglich. Im Einzelfall kann eine Anerkennung in anderen Bundesländern, z. B. Niedersachsen, beantragt werden.

    Soll die Möglichkeit der Anerkennung in anderen Bundesländern, insbesondere in Niedersachsen, gewahrt werden, sind bestimmte Fächerkombinationen zu beachten.

    Um die Lehrbefähigung für öffentliche Schulen zu erreichen folgt ein Aufbaustudium mit dem Abschluss "Master of Education" (M.Ed) und ein 18-monatiges Referendariat, das mit dem zweiten Staatsexamen abschließt.

    Studienbegleitendes Zusatzangebot
    Das Zertifikatsstudium Grundlagen Digitaler Medien in pädagogischen Kontexten, ist ein studienbegleitendes Zusatzangebot im Rahmen von Studien mit pädagogischer Ausrichtung.

// Studieninhalte und Fächerkombinationen

Veranstaltungsangebot des Studiengangs im Online-Vorlesungsverzeichnis

Fächerkombination Berufsfeld Schule

Für das Berufsziel Schule (Lehrer/in) sind nach Schulstufen variierende Kombinationsvorgaben zu beachten.
Zum Studienangebot für das Lehramt an öffentlichen Schulen finden Sie hier mehr Informationen.

Studienabschnitte / Studieninhalte / Modulbeschreibungen

Der BA Pflegewissenschaft - dual ist auf 9 Semester bzw. 4,5 Studienjahre angelegt. Das Studium umfasst insgesamt 180 Credit Points (CP), dabei ist der Studiengang in zwei Phasen gegliedert:

In Phase 1 erfolgt das Studium ausbildungsbegleitend und setzt zeitversetzt zur Berufsausbildung mit dem Ende der Probezeit im Ausbildungsverhältnis ein. In den verbleibenden fünf Semestern der Phase 1 erbringen die Studierenden
Studienleistungen im Umfang von 20 CP an der Universität Bremen und erarbeiten im Rahmen der Berufsfachschulausbildung weitere 40 CP in vier ausgewiesenen Modulen. In der ersten Phase erwerben die Studierenden insgesamt 60 CP. Die erste Phase schließt mit der staatlichen Prüfung in der Gesundheits- und (Kinder-)Krankenpflege bzw. der Altenpflege sowie dem Erwerb der Berufszulassung ab.

In Phase 2 - nach Abschluss der Ausbildung - schließt sich ein Vollzeitstudium über 4 Semester an, in der 120 CP erworben werden. Diese Phase endet mit der Bachelorarbeit und führt zum akademischen Grad Bachelor of Arts Pflegewissenschaft.

Vor Einstieg in das Vollzeitstudium entscheiden sich die Studierenden für eine der beiden Studienvarianten, die sich wie folgt zusammensetzen:


  • Schwerpunkt Klinische Pflegeexpertise/Pflegewissenschaft: 116 CP + 24 CP aus General Studies
  • Schwerpunkt Lehre: 51 CP + 39 CP aus erziehungswissenschaftlichen sowie fachdidaktischen Modulen bzw. General Studies + 30 CP aus dem integrierten Zweitfach.

    Das Studium für Fortgeschrittene mit abgeschlossener einschlägiger Berufsausbildung und nach Anerkennung von in der Berufsausbildung erworbenen Qualifikationen (siehe studiengangsspezifische Voraussetzungen) ist auf 5 Semester (Vollzeitstudium) angelegt und umfasst 140 CP. Die Fortgeschrittenen entscheiden sich vor Aufnahme ihres Studiums für eine der beiden Studienvarianten (Schwerpunkt Klinische Pflegeexpertise bzw. Schwerpunkt Lehre).

    Studienverlaufsplan

    Die Studienverlaufspläne (für Anfänger*innen und Fortgeschrittene) stellen eine Empfehlung für den Ablauf des Studiums dar. Module können von den Studierenden in einer anderen Reihenfolge besucht werden, sofern keine Zulassungsvoraussetzungen erforderlich sind.

    Pflicht-, Wahlpflicht- und Wahlfächer

    Während der ausbildungsbegleitenden Phase, d. h. in den ersten fünf Semestern, umfassen die Pflichtmodule des universitären Anteils des Bachelorstudiengangs einführende Seminare zur Vermittlung von theoretischen und methodischen Grundlagen.

    Im anschließenden Vollzeitstudium, d. h. vom sechsten bis neunten Semester, stehen vertiefende Pflichtmodule im Mittelpunkt, insbesondere zu den Schwerpunkten Intervention, Evaluation und Qualitätssicherung sowie Versorgungssettings. Je nach Schwerpunkt werden diese Themenbereiche um erziehungswissenschaftliche oder methodische Inhalte ergänzt.

    Neben den in den Studienverlaufsplänen angeführten Pflichtmodulen gibt es einen Wahlpflichtbereich, in dem die Studierenden im Umfang von weiteren 9 CP im Schwerpunkt Klinische Pflegeexpertise aus dem Pool General Studies bzw. 12 CP im Schwerpunkt Lehre aus den angegebenen berufspädagogischen Wahlpflichtmodulen belegen.

    Sowohl im Schwerpunkt Klinische Pflegeexpertise als auch im Schwerpunkt Lehre gibt es eine Reihe von Wahlmodulen, die von den Studierenden nach eigenen Interessenschwerpunkten besucht werden können. Bei diesen so genannten Wahlmodulen können die Studierenden im Unterschied zu Wahlpflichtmodulen zur Notenverbesserung mehr Module belegen als in die Berechnung einbezogen werden. 

    Typische Lehrveranstaltungsformen / Formen der Lehre / Lehrprofil

    Das Curriculum sieht sowohl eher traditionelle Lehrveranstaltungen als auch Seminare mit hohen Selbstlernanteilen, zum Teil in Verbindung mit einem Projekt, zum Teil mit Praxisbezügen vor.

    Studienschwerpunkte / Vertiefungsrichtungen

    Die Studierenden wählen innerhalb des Studiums einen der beiden Schwerpunkte Klinische Pflegeexpertise oder Lehre.

    General Studies


    In den General Studies werden Lehrveranstaltungen zusammengefasst, in denen berufsfeldbezogene Studienanteile und allgemeine Qualifikationen vermittelt werden. Die General Studies gehören nur bei Studiengängen mit einem fachwissenschaftlichen Profil zum Curriculum und umfassen im Schwerpunkt Klinische Pflegeexpertise jeweils 9 CP aus den Pflichtmodulen Wissenschaftliches Arbeiten, 6 CP aus Methoden der empirischen Sozialforschung sowie weiteren 9 CP aus dem Pool General Studies.
    Im Schwerpunkt Lehre jeweils 9 CP aus dem Pflichtmodulen Wissenschaftliches Arbeiten sowie jeweils 6 CP aus Methoden der empirischen Sozialforschung und Schulpraktikum.

    Die Lehrveranstaltungen in den General Studies dienen der Vermittlung von Studientechniken und allgemeiner Schlüsselqualifikationen sowie der Berufsorientierung. Beispiele für Angebote sind: wissenschaftliches Arbeiten, Recherche, Fremdsprachen, Schreib-, Präsentations- und Moderationstechniken, Projektmanagement, Zeitmanagement, Medienkompetenz bzw. Berufsfelderkunden.

    Praktika werden den Studierenden grundsätzlich empfohlen. Obligatorisch ist ein sechswöchiges Praktikum außerhalb der Universität. Je nach Studienschwerpunkt unterscheiden sich Struktur, Inhalte und Ziele der Praktika.

    Fachdidaktik

    Im Bachelor Pflegewissenschaft - dual mit Schwerpunkt Lehre werden Fachdidaktik und Berufliche Bildung/Erziehungswissenschaft verpflichtend studiert. 

    Profilbereich

    Das Fach Pflegewissenschaft - dual ist wählbar im fachwissenschaftlichen Profil als Vollfach.
    Mit Beginn der 2. Studienphase entscheiden die Studierenden sich entweder für den Schwerpunkt Klinische Pflegeexpertise/Pflegewissenschaft oder den Schwerpunkt Lehre. Fortgeschrittene treffen diese Entscheidung zu Beginn des Studiums.

    Praktikum

    Im Rahmen des Studiums wird ein ca. sechswöchiges Praktikum absolviert.

    Im Praktikum sollen die Studierenden Arbeitssituationen und Arbeitsanforderungen in einem einschlägigen beruflichen Tätigkeitsfeld innerhalb oder außerhalb der Universität näher kennen lernen. Sie sollen dabei lernen, die jeweils tätigkeitsspezifisch anfallenden Probleme und Aufgaben auf der Basis ihrer bisher erworbenen Qualifikationen zu definieren und zu analysieren sowie Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten und zu realisieren.

    Das Praktikum ist ein eigenständiges Modul, das einen Beitrag zum Praxisbezug des Studiums leistet. Es wird je nach Wahl des Schwerpunktes in Einrichtungen des Gesundheitswesens bzw. in berufsbildenden Schulen, schulischen oder nichtschulischen Einrichtungen des Berufsbildungs- und Weiterbildungswesens durchgeführt. Um die Praktikumserfahrungen sinnvoll zu nutzen, besuchen die Studierenden zur Vor- und Nachbereitung ein Seminar.

    Im Projektmodul des Schwerpunktes Klinische Pflegeexpertise sollen die Studierenden ein breites Wissen bezüglich der Aufgabenprofile von akademisch qualifizierende Pflegekräften sowie der Zusammenarbeit mit anderen Pflegenden und Berufsgruppen erwerben sowie praxisnahe Fragestellungen für das Studium entwickeln.

    Im Modul Schulpraktikum des Schwerpunktes Lehre sollen die Studierenden sich selbst in für die die berufliche Bildung verantwortlichen Situationen und im Umfang mit Teilnehmer*innen sowie Institutionen der beruflichen Bildung erfahren sowie in einem Prozess forschenden Lernens eine erfahrungsgeleitete Sicht auf theoretische Diskussionen der beruflichen Bildung und umgekehrt eine reflektierte Sicht auf Formen und Vielfältigkeit der Praxis der beruflichen Bildung entwickeln.

    Praktikumsordnung
    vom 22.07.2015: PraO BA Pflegewissenschaft-dual-07-15[pdf](39.6 KB)

    Fremdsprachenkenntnisse

    Da Pflegewissenschaft im angloamerikanischen Raum den fortgeschrittensten Forschungsstand repräsentiert, wird häufig englischsprachige Literatur erarbeitet. Gute Sprachkenntnisse sind erwünscht.

    Auslandssemester

    Die Internationalisierung des Studiengangs wird durch die Anerkennung internationaler Studien- wie Modulabschlüsse und die Möglichkeit eines oder mehrerer Auslandssemester oder eines Praktikums im Ausland angestrebt.

    Prüfungen und Prüfungsformen

    Jedes Modul schließt mit einer Prüfung ab und die Ergebnisse dieser Modulprüfungen gehen in die Abschlussnote ein. Es gibt verschiedene, in der Prüfungsordnung vorgesehene Prüfungsformen; die jeweiligen Prüfungsmodalitäten werden zu Beginn eines Semesters in jedem Modul festgelegt.

    Mögliche Prüfungsformen: Klausuren, Projektarbeiten, Hausarbeiten, Praktikumsberichte, mündliche Prüfungen, Referat mit oder ohne schriftliche Ausarbeitung, Präsentationen, Fachbeiträge, Kolloquien.

    Besonderheiten Studium / Sonstiges

    Das Fach Pflegewissenschaft - dual ist wählbar im fachwissenschaftlichen Profil als Vollfach.

    Die Immatrikulation im Vollfach-Bachelor erfolgt ausschließlich im Fach Pflegewissenschaft - dual; Inhalte anderer Fächer sind ins Curriculum des Vollfaches integriert.

// Bewerbung und Zulassung

Zugangsvoraussetzung Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife (z.B. Abitur, Einstufungsprüfung).
Infos zum Studium ohne Abitur.
Informationen über Zugangswege für beruflich Qualifizierte (Stichwort "Studium ohne Abitur")
Ausbildungsplatz an einer Kooperationsschule im Land Bremen sowie abgeschlossene Probezeit
Für Personen mit einer abgeschlossenen Pflegeausbildung wird eine Anerkennungsprüfung angeboten.
Nachweis Zugangsvoraussetzungen Zugangswege für beruflich Qualifizierte (Stichwort "Studium ohne Abitur")
Informationen über Zugangswege für beruflich Qualifizierte (Stichwort "Studium ohne Abitur") sind im Internet zu finden.

Voraussetzungen für Anfänger/innen
• Ausbildungsplatz an einer der Kooperationsschulen im Land Bremen (Schulen siehe unter "Forschung" und "Kooperationen") UND
• bestandene Probezeit
Sofern die Probezeit zum Zeitpunkt der Bewerbung noch nicht beendet wurde, kann der Nachweis über die bestandene Probezeit bis zum 31.03. nachgereicht werden.

Studiengangsspezifische Voraussetzungen für Fortgeschrittene
• abgeschlossene Berufsausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege, Gesundheits- und Kinderkrankenpflege, Altenpflege, Entbindungspflege bzw. Heilerziehungspflege UND
• Anerkennung der in der Erstausbildung erworbenen Qualifikationen im Umfang von 40 CP
Die Anerkennung kann entweder über einen schriftlicher Nachweis des erfolgreichen Abschlusses der vier an den kooperierenden Pflegeschulen durchgeführten Module mit Einzelnoten oder durch eine Anerkennungsprüfung erfolgen.
Zulassung
für Studienanfänger Zulassungsfrei; es stehen Studienplätze für alle BewerberInnen zur Verfügung
für höhere Semester Zulassungsfrei; es stehen Studienplätze für alle BewerberInnen zur Verfügung
Bewerbung über
Frist für die Bewerbung/Einschreibung Anfänger 15. 01.
Frist für die Bewerbung/Einschreibung Fortgeschrittene 15.07. zum Wintersemester
15.01. zum Sommersemester
Studienbeginn Anfänger SoSe
Studienbeginn Fortgeschrittene WiSe und SoSe

// Formalia und Ordnungsmittel

Studienform Grundständiger Studiengang
Zeitaufwand ausbildungsbegleitend in den ersten 5 Semestern
studierbar als Vollfach
studierbar für Schulformen Berufsbildende Schulen Niedersachsen
Abschluss Bachelor
Titel nach dem Studium Bachelor of Arts (B.A.)
Regelstudienzeit 9 Semester
ECTS-Punkte
Vollfach180CP
Akkreditiert
als Vollfach
durch: ACQUIN
am: 27.09.2012
bis: 30.09.2016
Kosten Semesterbeitrag 298,92€
Bremen hat ein Studienkontengesetz.
Unterrichtssprache Deutsch
Ordnungen
Prüfungsordnung
vom 19.12.2012: Allgemeiner Teil Bachelor PO AT-BPO-12-12[pdf](113.3 KB)
vom 21.07.2015: BPO-Pflegewiss-dual-gesamt-07-15[pdf](125.5 KB)
Praktikumsordnung
vom 22.07.2015: PraO BA Pflegewissenschaft-dual-07-15[pdf](39.6 KB)

// Forschung und Lehre

Fachgebiete


  • Pflegewissenschaft mit dem Schwerpunkt pflegetherapeutische Grundlagen und ihre pflegedidaktische Vermittlung
  • Sozialgerontologie mit den Schwerpunkten Kompetenzerhaltung und Rehabilitation
  • Pflegewissenschaftliche Versorgungsforschung
Lehrende 1 Professor und 2 Professorinnen des Faches
Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen ergänzen das Lehrangebot.
Studierende 76 Studentinnen
18 Studenten
Kooperationen Kooperationsschulen:


// Kontakt und Beratung

Homepage des Studiengangs http://www.uni-bremen.de/fb11/...
Fachbereich Fachbereich 11: Human- und Gesundheitswissenschaften
Studentische Interessenvertretung http://stugen.uni-bremen.de/wiki/Pflegewissenschaften
Studienfachberatung Prof.Dr. Stefan Görres
Gebäude GRA4, Raum A2070
E-Mail: sgoerres@uni-bremen.de
Telefon: 218-68900
Prof.Dr. Ingrid Darmann-Finck
Gebäude GRA4, Raum A2120
E-Mail: darmann@uni-bremen.de
Telefon: 218-68940
Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann
Gebäude GRA4, Raum 2040
E-Mail: wolf-ostermann@uni-bremen.de
Telefon: 218-68960
Studienzentrum Britta Schowe
Gebäude Grazer Str. 2, Raum 0170
E-Mail: schowe@uni-bremen.de
Telefon: +49-421-218-68506
Praxisbüro Beate Heitzhausen
Gebäude Grazer Str. 2, Raum 0150
E-Mail: heitzhausen@uni-bremen.de
Telefon: +49-421-218-68505
Geschäftsstelle des Studiengangs Susanne Schwarze
Gebäude Grazer Str.2
E-Mail:
Geschäftsstelle des Fachbereichsrates Jens Glagau
Gebäude Grazer Straße 2, Raum 0320
E-Mail: jglagau@uni-bremen.de
Telefon: 218-68501
Geschäftsstelle des Prüfungsausschusses Dominic Platen
Gebäude Zentralbereich/Boulevard, Raum B 1038
E-Mail: zpa-fb11@uni-bremen.de
Telefon: +49-421-218-61216
Sprechzeiten: Mo, Di, Do 10-12 Uhr
Stand der Informationen 08.11.2016
Autorin Susanne Schwarze