// Kultur, Medien, Kunst & Musik

Kulturwissenschaft

Bachelor
 

  • Profilfach
  • Komplementärfach

// Steckbrief

Kulturwissenschaft umfasst die Auseinandersetzung unserer Kultur mit anderen Kulturen, die Geschichte transkultureller Beziehungen, Globalisierung, und die Rolle, die Medien und Kommunikation in diesen Prozessen des Wandels spielen. Hinzu kommen die klassischen Felder wie Film, Literatur, Theater, Kunst und Musik.
Kulturwissenschaft ist ein interdisziplinäres Fach. An deutschen Universitäten wird es mit unterschiedlichen Schwerpunkten gelehrt. An der Universität Bremen ist die Ausbildung akademisch auf zwei Säulen ausgerichtet, die in dieser Kombination in Deutschland einmalig sind. Die... mehr »

Eckdaten

Titel/Abschluss Bachelor of Arts
Regelstudienzeit 6 Semester
ECTS-Punkte
Profilfach120CP
Komplementärfach60CP
Unterrichtssprache Deutsch

Zugangsvoraussetzung

Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife (z.B. Abitur, Einstufungsprüfung).
Englisch B1
mehr Informationen unter Bewerbung und Zulassung

Zulassung für Erstsemester

zum Wintersemester
Zulassungsbeschränkt; es findet ein Auswahlverfahren statt
Beschreibung des Auswahlverfahrens
Bewerbung bis zum
15.07.

Studienplatzvergabe (DoSV)

Zulassung für höhere Semester

zum Wintersemester und zum Sommersemester
Zulassungsbeschränkt
Bewerbung bis zum
15.07. bzw. 15.01.

Kontakt

Homepage www.kultur.uni-bremen.de
Fachbereich Fachbereich 09: Kulturwissenschaften

// Beschreibung des Faches

Kulturwissenschaft umfasst die Auseinandersetzung unserer Kultur mit anderen Kulturen, die Geschichte transkultureller Beziehungen, Globalisierung, und die Rolle, die Medien und Kommunikation in diesen Prozessen des Wandels spielen. Hinzu kommen die klassischen Felder wie Film, Literatur, Theater, Kunst und Musik.
Kulturwissenschaft ist ein interdisziplinäres Fach. An deutschen Universitäten wird es mit unterschiedlichen Schwerpunkten gelehrt. An der Universität Bremen ist die Ausbildung akademisch auf zwei Säulen ausgerichtet, die in dieser Kombination in Deutschland einmalig sind. Die Ausbildung umfasst die Ethnologie und Kommunikations- und Medienwissenschaft. Über die jeweiligen Gegenstände der Fächer erlauben die zwei Fachgebiete je eine eigene Zugangsweise der Kulturwissenschaft auf ihre Arbeitsfelder. Kultur ist der Ausgangspunkt, von dem aus die zwei Einzelwissenschaften sich aufeinander zu bewegen, sich gegenseitig informieren und austauschen. Eine weitere Rolle im Studium spielen Anknüpfungspunkte zur Kulturgeschichte. Während des Studiums werden die Grundlagen der Fachgebiete vermittelt, um später interdisziplinär arbeiten zu können. Einer der Schwerpunkte im Studium liegt in den Praxisfeldern, z.B. Kultur- und Eventmanagement (Kultur und Wirtschaft), Diversity Studies und ihre Anwendungsfelder.
Das Studium erlaubt die Ausrichtung auf einen eher berufspraktisch- oder einen forschungsorientierten Studienverlauf.

// Berufswege und Weiterqualifizierung

Spätere fachwissenschaftliche Tätigkeitsfelder

Der Bachelorstudiengang Kulturwissenschaft bildet Studierende für Berufsfelder einer im weitesten Sinne zu verstehenden Kulturpraxis aus: Dazu gehören z.B. Öffentlichkeitsarbeit, Arbeit in Medien, Verbänden und Unternehmen sowie in öffentlichen und privaten Kulturinstitutionen. Um für solche Berufsfelder zu qualifizieren, bedarf es eines grundlegenden analytischen Verständnisses der Vielschichtigkeit kultureller Prozesse, einer differenzierten Kenntnis gegenwärtiger Prozesse der Medienkommunikation und praktischer Medienkompetenz sowie einer fundierten praxisorientierten Ausbildung im Hinblick auf das Erfassen und Verstehen von (fremden) Kulturzusammenhängen. Es gibt kein klares Berufsfeld für Kulturwissenschaftler (wie zum Beispiel für Juristen oder Mediziner), deshalb ist es wichtig, sich bereits während des Studiums deutlich zu spezialisieren und im gewünschten späteren Berufsfeld das Praktikum durchzuführen. Das Studium der Kulturwissenschaft qualifiziert weiterhin für die Fortsetzung des Studiums in unterschiedlichen Masterprogrammen.

Studienangebot für das Berufsziel Schule

Kein Studienangebot für das Lehramt an öffentlichen Schulen

Möglichkeiten zur anschließenden Weiterqualifizierung

Der Abschluss berechtigt zur Aufnahme eines wissenschaftlichen Masterstudiums in den Disziplinen:

Transkulturelle Studien, Medienkultur, Transformationen von Religion in Medien und Gesellschaft, Kunst- und Kulturvermittlung

// Studieninhalte und Fächerkombinationen

Veranstaltungsangebot des Studiengangs im Online-Vorlesungsverzeichnis

Fächerkombination außerschulisches Berufsfeld

Grundsätzlich können Studienanfänger/innen alle von der Universität Bremen angebotenen Profil- und Komplementärfächer kombinieren. Der Studiengang empfiehlt die Kombination des Profilfaches mit

Rechts- und Wirtschaftswissenschaft oder Sprachen.

Grundlagen für diese Empfehlungen sind Erwartungen bzgl. der Entwicklung des Arbeitsmarktes für Akademiker/innen und dem Angebot konsekutiver Masterstudiengänge.
Denkbar sind aber auch andere, für Studienanfänger/innen individuell sinnvolle, Fächerkombinationen. In diesem Fall kann ein Gespräch mit der Studienfachberatung des Profilfaches, oder der Zentralen Studienberatung hilfreich sein, um persönliche Erwartungen und Ansprüche mit den Studieninhalten und -zielen abzugleichen.

Informationen zu möglichen Überschneidungen im Lehrangebot der Fächer finden Sie hier.

Studienabschnitte / Studieninhalte / Modulbeschreibungen

Das Studium umfasst insgesamt die folgenden Module:
Einführung in die Ethnologie und Kulturwissenschaft / Kulturtheorie
Einführung in die Kommunikations- und Medienwissenschaft
Systematische Felder: Wirtschaft und Politik
Aktuelle Arbeitsgebiete
Methoden
Regionale Studien
Schwerpunktstudium
Selbststudienmodul
Berufspraktikum
Bachelorarbeit
Ergänzt wird das Profilfach Kulturwissenschaft durch den Bereich der General Studies und das Komplementärfach.

Typische Lehrveranstaltungsformen / Formen der Lehre / Lehrprofil

Vorlesungen (verbunden mit Übungen), Kurse, Seminare, Projekte, Praktika. Für alle Module werden den Studierenden verbindliche Informationen zur Verfügung gestellt, die Qualifikationsziele, Vorgehensweisen, Lehrmaterialien, Voraussetzungen und Erwartungen sowie die erforderlichen Prüfungsleistungen beschreiben.

Studienschwerpunkte / Vertiefungsrichtungen

In Selbststudium, im Schwerpunktstudium und im Berufspraktikum kann das jeweilige Interesse der Studierenden für eine der angebotenen Fachgebiete vertieft werden.

General Studies

General Studies sind berufsfeldbezogene Studienanteile und ergänzen das fachliche Studium des Vollfachs (oder Profilfachs). Sie umfassen zwischen 10 und 25 % des Studiums und vermitteln Studientechniken und Schlüsselqualifikationen für einen Beruf im außerschulischen Bereich.


Im Bereich General Studies (GS) werden Schlüsselqualifikationen für das Studium (Formen und grundlegende Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens wie Recherche, Literaturfindung, teilnehmende Beobachtung) und für den Beruf (Moderation, Präsentation, Organisationskompetenzen) vermittelt. Hinzu kommen allgemeinere soziale und kulturelle Kompetenzen (im Selbststudienmodul und im Praktikum). Auch im GS Pool des FB 9 und aus dem allgemeinen GS-Pool der Universität stehen Angebote nach freier Wahl zur Verfügung. Darin enthalten sind allgemein bildende, wissenschaftliche Inhalte, künstlerisch-praktische Fähigkeiten (wie Chor und Orchester), spezifische Kenntnisse in Ökonomie und Rechtswissenschaft sowie Sprachen und weitere Veranstaltungen im Sinne eines Studium Generale.

Praktikum

Während des Studiums gibt es ein Pflichtpraktikum. Das Berufspraktikum wird an einer kulturellen Institution im In- oder Ausland im Umfang von mind. 6 zusammenhängenden Wochen absolviert. Das Praktikum ist mit einem Bericht abzuschließen. Die Zeit des Praktikums kann verlängert werden, indem das Selbststudienmodul mit dem Praktikum kombiniert wird.

Auslandssemester

Ein Studienaufenthalt im Ausland ist nicht Pflicht, aber wir empfehlen es den Studierenden dringend. Auslandsaufenthalte sind für das Studium der Kulturwissenschaft und anschließend für das Berufsleben von unschätzbarem Wert. Es gibt einige Partneruniversitäten, zu denen mit dem Institut ERASMUS-Kontakte bestehen. Näheres in der Beratung. Gleich nach Studienbeginn ist es sinnvoll, sich über die Möglichkeiten zu informieren.

Prüfungen und Prüfungsformen

Die Prüfungen werden modulbegleitend absolviert. Alternativ stehen u.a. folgende Prüfungsformen zur Auswahl :
Mündliche Prüfung; schriftliche Arbeiten unter Aufsicht (Klausur), Hausarbeit und mündliche Präsentationen (Einzel- oder Projektarbeiten), Essays, mehrere kleinere Hausarbeiten, ein besonderes Produkt (z.B. einen Film, eine Dokumentation, einen Radioessay etc.).

// Bewerbung und Zulassung

Empfohlene Fähigkeiten / Zielgruppen / Ansprüche an Studierende

Voraussetzung für eine Aufnahme des BA-Studiums Kulturwissenschaft ist das wissenschaftliche Interesse an der eigenen und an fremden Kulturen.
Studienanfänger sollten zudem die Bereitschaft mitbringen, auch in zunächst anonymen Gruppen offen zu kommunizieren, sich auf Fremdes einzulassen und Medienkommunikation als wichtige Elemente ihres Studiums anzuerkennen.

Zugangsvoraussetzung Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife (z.B. Abitur, Einstufungsprüfung).
Infos zum Studium ohne Abitur.
Englisch B1
Nachweis Zugangsvoraussetzungen Sprachnachweis über Abitur
Die Universität Bremen akzeptiert für den Nachweis der Sprachkompetenz B1 folgende im Abiturzeugnis ausgewiesene Mindestvoraussetzungen.
• Beim Abitur mit 12 Schuljahren (G8): mind. 6 Jahre Fremdsprachenunterricht fortgeführt bis mind. Ende 11. Klasse.
• Beim Abitur mit 13 Schuljahren (G9): mind. 7 Jahre Fremdsprachenunterricht fortgeführt bis mind. Ende 12. Klasse.
Sind die Mindestvoraussetzungen nicht erfüllt, ist der Nachweis der Sprachkompetenz über Sprachtest bzw. Sprachzertifikat zu erbringen. Der Nachweis über Leistungen aus dem Abitur wird nur für die Bewerbung an der Universität Bremen anerkannt.
Sind im Abiturzeugnis für eine Fremdsprache zwei Sprachniveaus angegeben, wird das niedrigere Sprachniveau anerkannt.

Sprachnachweis über Zertifikat
Eine Übersicht über den Nachweis von Fremdsprachenkenntnissen über Zertifikate entnehmen Sie bitte der Homepage des FZHB.
Zulassung
für Studienanfänger Zulassungsbeschränkt; es findet ein Auswahlverfahren statt
für höhere Semester Zulassungsbeschränkt
Bewerbung über http://www.uni-bremen.de/studium/bewerbung-immatrikulation/bachelor-1-juristische-pruefung/antraege.html
Frist für die Bewerbung/Einschreibung Anfänger 15.07. zum Wintersemester
Frist für die Bewerbung/Einschreibung Fortgeschrittene 15.07. zum Wintersemester
15.01. zum Sommersemester
Studienbeginn Anfänger WiSe
Studienbeginn Fortgeschrittene WiSe und SoSe

// Formalia und Ordnungsmittel

Studienform Grundständiger Studiengang
Zeitaufwand Vollzeitstudium
studierbar als Profilfach + Komplementärfach
studierbar für Schulformen
Abschluss Bachelor
Titel nach dem Studium Bachelor of Arts (B.A.)
Regelstudienzeit 6 Semester
ECTS-Punkte
Profilfach120CP
Komplementärfach60CP
Akkreditiert
als Profilfach
durch: ACQUIN
am: 24.09.2013
bis: 30.09.2018
BAföG 6 Semester
Kosten Semesterbeitrag 298,92€
Bremen hat ein Studienkontengesetz.
Unterrichtssprache Deutsch
Ordnungen
Prüfungsordnung
vom 19.12.2012: Allgemeiner Teil Bachelor PO AT-BPO-12-12[pdf](113.3 KB)
vom 29.06.2016: BPO Kulturwissenschaft-2F-06-16, berichtigt[pdf](83.6 KB)

// Forschung und Lehre

Lehrende 1 Professor und 3 Professorinnen im Fach Kulturwissenschaft 
Studierende 486 Studentinnen
171 Studenten

// Kontakt und Beratung

Homepage des Studiengangs www.kultur.uni-bremen.de
Fachbereich Fachbereich 09: Kulturwissenschaften
Studentische Interessenvertretung StugA Kulturwissenschaften
Gebäude: SFG , Raum: 4120
E-Mail: stugaqwi@uni-bremen.de
Studienfachberatung Dr. des. Jan C. Oberg
Gebäude SFG, Raum 4240
E-Mail: jcoberg@uni-bremen.de
Telefon: (0421)218-67614
Sekretariat Gabriele Knoop
Gebäude SFG, Raum 4100
E-Mail: gabik@uni-bremen.de
Telefon: (0421)218-67600
Studienzentrum Juliane Schoppe, Christina von Behr
Gebäude GW 2, Raum B 3885
E-Mail: studienzentrumfb9@uni-bremen.de
Telefon: (0421)218-67511
Praxisbüro Sabine Görges-Dey
Gebäude SFG, Raum 3090
E-Mail: goedey@uni-bremen.de
Telefon: (0421)218-67510
Stand der Informationen 18.10.2016
Autorin Prof. Dr. Dorle Dracklé