// Gesellschaft & Bildung

Soziologie

Bachelor
 

  • Vollfach

// Steckbrief

Gegenstand der Soziologie ist das menschliche Zusammenleben. Die Soziologie interessiert sich insbesondere für Gegenwartsgesellschaften und deren fortwährenden Wandel. Dabei begreift sie gesellschaftliche Strukturen als Produkte menschlichen Handelns, die ihrerseits wiederum weiteres Handeln prägen.
Soziologische Forschung wendet sich ihrem Gegenstand unter verschiedenen theoretischen Perspektiven und mit vielfältigen empirischen Methoden, z. B. Interviews, zu. Je nach Fokus tut sie dies in zahlreichen Speziellen Soziologien, deren Bandbreite von der Familiensoziologie über die Organisa... mehr »

Eckdaten

Titel/Abschluss Bachelor of Arts
Regelstudienzeit 6 Semester
ECTS-Punkte
Vollfach180CP
Unterrichtssprache Deutsch

Zugangsvoraussetzung

Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife (z.B. Abitur, Einstufungsprüfung).
Englisch B1
Teilnahme an einem Selbsttest
mehr Informationen unter Bewerbung und Zulassung

Zulassung für Erstsemester

zum Wintersemester
Zulassungsbeschränkt; es findet ein Auswahlverfahren statt
Beschreibung des Auswahlverfahrens
Bewerbung bis zum
15.07.

Studienplatzvergabe (DoSV)

Zulassung für höhere Semester

zum Wintersemester und zum Sommersemester
Zulassungsbeschränkt
Bewerbung bis zum
15.07. bzw. 15.01.

Kontakt

Homepage http://www.soziologie.uni-brem...
Fachbereich Fachbereich 08: Sozialwissenschaften

// Beschreibung des Faches

videoPreviewplayBtn

Gegenstand der Soziologie ist das menschliche Zusammenleben. Die Soziologie interessiert sich insbesondere für Gegenwartsgesellschaften und deren fortwährenden Wandel. Dabei begreift sie gesellschaftliche Strukturen als Produkte menschlichen Handelns, die ihrerseits wiederum weiteres Handeln prägen.
Soziologische Forschung wendet sich ihrem Gegenstand unter verschiedenen theoretischen Perspektiven und mit vielfältigen empirischen Methoden, z. B. Interviews, zu. Je nach Fokus tut sie dies in zahlreichen Speziellen Soziologien, deren Bandbreite von der Familiensoziologie über die Organisationssoziologie bis hin zur Soziologie der Migration reicht.
Entsprechend mannigfaltig sind auch die Arbeitsfelder für Soziologinnen und Soziologen. So arbeiten sie z.B. forschend im akademischen Feld, beratend in zivilgesellschaftlichen Organisationen oder auch leitend im Personalmanagement.

// Berufswege und Weiterqualifizierung

Spätere fachwissenschaftliche Tätigkeitsfelder

Absolventinnen und Absolventen eines Soziologiestudiums finden Berufsmöglichkeiten nicht nur innerhalb der Universität, sondern in vielen, sehr unterschiedlichen weiteren Praxisfeldern: in der ausseruniversitären Forschung, im (Weiter-) Bildungssektor, in der öffentlichen Verwaltung, in Interessenvertretungen, Verbänden und Parteien, in den Medien und im Kulturbetrieb, in Wirtschaftsunternehmen, in wohlfahrtsstaatlichen Einrichtungen sowie in nationalen und internationalen nichtstaatlichen Organisationen.

Typische Tätigkeiten von Soziologen und Soziologinnen sind:
1. Wissenserzeugung (Grundlagenforschung, angewandte Forschung einschließlich begleitender und evaluativer Forschung, Markt und Meinungsforschung, Benchmarking);
2. Wissensaufbereitung und -vermittlung (Erwachsenenbildung, Dokumentation und Berichterstattung, Journalismus);
3. Wissensanwendung: Beratung und Planung für soziale Systeme (Stabsstellen in Organisationen der Wirtschaft, der öffentlichen Verwaltung und in wohlfahrtsstaatlichen Einrichtungen), freiberufliche Beratungstätigkeit, selbständige Planungstätigkeit, Management sozialer Prozesse und Personalmanagement in verschiedenen Organisationen.

Studienangebot für das Berufsziel Schule

Kein Studienangebot für das Lehramt an öffentlichen Schulen

Möglichkeiten zur anschließenden Weiterqualifizierung

Der Abschluss berechtigt zur Aufnahme eines wissenschaftlichen Masterstudiums in den Disziplinen:

Soziologie und Sozialforschung
Sozialpolitik
Stadt- und Regionalentwicklung
Transkulturelle Studien

// Studieninhalte und Fächerkombinationen

Veranstaltungsangebot des Studiengangs im Online-Vorlesungsverzeichnis

Studienabschnitte / Studieninhalte / Modulbeschreibungen

Ziel des Studiums ist eine ausgewogene Ausbildung in den Bereichen Theorie, Methoden und Statistik sowie in Speziellen Soziologien. Das Studium vermittelt den Studierenden die wichtigsten Theorien und grundlegenden Wissensbestände der Soziologie, die Grundlagen der Methoden der Sozialforschung und Statistik sowie der Sozialstrukturanalyse.
Darüber hinaus erhalten die Studierenden die Möglichkeit, spezielle soziologische Fragestellungen und Bereiche der Soziologie je nach eigenem Interesse auszuwählen und in selbständiger Arbeitsweise zu vertiefen. Ein besonderes Gewicht wird auf die methodisch-empirische Ausbildung mit einer projektbezogenen und international ausgerichteten Grundorientierung gelegt.
Durch Wahlmöglichkeiten bei den Speziellen Soziologien, in der Methodenvertiefung und bei den studienbegleitenden Kursen erhalten die Studierenden die Möglichkeit, ihr persönliches Profil, ausgerichtet auf ein zukünftiges Berufsfeld, zu schärfen.

Studienverlaufsplan

Die Module im ersten Semester des Studiums führen in die Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens, das soziologische Denken sowie in grundlegende Begriffe der Sozialstrukturforschung ein.

Darauf aufbauend werden im zweiten Semester die Beschreibung und Erklärung soziale Phänomene sowie die Grundlagen der Methoden der empirischen Sozialforschung vermittelt und es wird in zentrale Fragestellungen des sozialen Wandels der Sozialstruktur fortgeschrittener Gesellschaften eingeführt.

Das dritte und vierte Semester ermöglicht neben weiterführenden statistischen Methoden und der Betrachtung von soziologischen Gesellschaftstheorien eine Vertiefung im Bereich der ‚Speziellen Soziologien‘. In diesem Wahlpflichtbereich stehen den Studierenden folgende Bereiche zur Auswahl: Armutssoziologie, Arbeitssoziologie, Bildungssoziologie, Lebenslaufsoziologie, Familiensoziologie, Migrationssoziologie, Stadt- und Regionalsoziologie, Soziologie der Sozialpolitik sowie Entwicklungssoziologie. Im Bereich der ‚Fortgeschrittenen Empirischen Methoden‘ können zudem quantitative und qualitative Methoden nach Wahl vertieft werden.

Der Pflichtbereich des Bachelorstudiums wird ergänzt durch einen Wahlbereich, innerhalb dessen Studierende sowohl weitere Angebote aus der Soziologie als auch studienbegleitende Kurse, die für wissenschaftliche und berufspraktische Tätigkeiten relevante Fähigkeiten vermitteln, besuchen. Durch die Möglichkeit der Nutzung von Angeboten der Generals Studies und von Angeboten anderer Fächer wird eine interdisziplinäre Ausrichtung der Studierenden ermöglicht.

Innerhalb des Bachelorstudiums ist ein mindestens achtwöchiges Praktikum vorgesehen, welches für das fünfte Fachsemester empfohlen wird. Die Studienabschlussphase beinhaltet neben weiteren studienbegleitenden Veranstaltungen im Wahlbereich das Schreiben der Bachelorarbeit sowie das dabei unterstützende Begleitseminar.


Der Studienverlaufsplan des Bachelorstudiums Soziologie stellt eine Empfehlung für den Ablauf des Studiums dar. Die Module können von den Studierenden auch in einer anderen Reihenfolge absolviert werden.

Pflicht-, Wahlpflicht- und Wahlfächer

Im Pflichtbereich sind 12 Module mit insgesamt 123 CP zu absolvieren:
a) im Bereich Theorie vier Module: Soziologisches Denken, Soziologisches Beschreiben und Erklären, Gesellschaftstheorie und Sozialtheorie
b) im Bereich Statistik /Methoden zwei Module
c) im Bereich Sozialstrukturanalyse zwei Module
d) ein Modul 'Einführung in die Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens'
e) zwei Module im Bereich der 'Fortgeschrittenen Empirischen Methoden' sowie
f) das Modul 'Bachelorarbeit'

Ebenfalls zum Pflichtbereich zählt das 8-wöchige Praktikum.

Im Wahlpflichtbereich sind zwei Module der 'Speziellen Soziologien' mit insgesamt 18 CP vorgesehen.

Im Wahlbereich sind insgesamt 39 CP zu absolvieren. Die Leistungen im Wahlbereich können aus folgenden Bereichen erbracht werden:
- Modulen und Lehrveranstaltungen aus dem Pflichtbereich des Bachelorstudiengangs Soziologie
- Angebote der General Studies des Bachelorstudiengangs der Soziologie
- Angeboten aus den fächerergänzenden Studien der Universität Bremen
- Module aus anderen Fächern der Universität

Typische Lehrveranstaltungsformen / Formen der Lehre / Lehrprofil

Das Studienprogramm ist durchgehend modularisiert, d.h. die Lehrveranstaltungen sind in Modulen zusammengefasst. Dabei handelt es sich in der Regel um einsemestrige Lehrveranstaltungen, in der Kombination aus einer Vorlesung und einer Übung oder einem Seminar, welche thematisch miteinander verzahnt sind. Neben den Modulen gibt es noch die studienbegleitenden Kurse, die sowohl in der Form der Vorlesung, Übung, oder Seminar angeboten werden.

Studienschwerpunkte / Vertiefungsrichtungen

Durch Wahlmöglichkeiten bei den Speziellen Soziologien bzw. den Methoden der empirischen Sozialforschung, bei den Modulen aus anderen Fächern, bei den studienbegleitenden Kursen und bei der Wahl des Praktikumsplatzes haben die Studierenden Gelegenheit, ihrem Studium durch sinnvolle Kombination eine eigene Profilbildung zu geben, das dem angestrebten Tätigkeitsfeld entspricht.

General Studies

General Studies sind berufsfeldbezogene Studienanteile und ergänzen das fachliche Studium des Vollfachs (oder Profilfachs). Sie umfassen zwischen 10 und 25 % des Studiums und vermitteln Studientechniken und Schlüsselqualifikationen für einen Beruf im außerschulischen Bereich.


Um die Platzierungschancen zu verbessern, wird in den studienbegleitenden Kursen im Bachelor-Studiengang auch der Erwerb von Fähigkeiten und Fertigkeiten angeboten, die unmittelbar in verschiedenen beruflichen Arbeitsfeldern von Soziologen anwendbar sind und die den Studierenden die Möglichkeit geben, sich für bestimmte Tätigkeitsfelder nach Wahl vertiefend zu qualifizieren.

Praktikum

Die Studierenden im B.A. sind verpflichtet, ein mindestens achtwöchiges Praktikum als Berufspraktikum in der vorlesungsfreien Zeit möglichst zwischen dem 2. und 5. Semester zu absolvieren.

Fremdsprachenkenntnisse

Englischkenntnisse B1

Auslandssemester

Ein Auslandssemester ist möglich und wird durch den Studienverlaufsplan im 5. Semester unterstützt.

Prüfungen und Prüfungsformen

Modulprüfungen können in folgenden Formen durchgeführt werden:
- Schriftliche Arbeit unter Aufsicht (Klausur)
- Mündliche Prüfung
- Mündliches Referat und schriftliche Ausarbeitung im Rahmen einer Lehrveranstaltung
- Essay
- Hausarbeit
- Portfolio
- Take-Home-Examination
- Studienarbeit
- Empirischer Projektbericht

Entsprechend des Umfangs wird im Pflicht- und Wahlpflichtbereich zwischen kleinen, mittleren und großen Studienleistungen unterschieden. Die jeweilige Unterscheidungen weist die fachspezifische Prüfungsordnung aus.

Besonderheiten Studium / Sonstiges

Ein-Fach-Bachelor

// Bewerbung und Zulassung

Empfohlene Fähigkeiten / Zielgruppen / Ansprüche an Studierende

Interesse an abstrakten und konkreten Fragen und Problemen des menschlichen Zusammenlebens, Neugier auf Theorien und Methoden, Lust auf Statistik sowie große Lesebereitschaft.

Zugangsvoraussetzung Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife (z.B. Abitur, Einstufungsprüfung).
Infos zum Studium ohne Abitur.
Englisch B1
Teilnahme an einem Selbsttest
Nachweis Zugangsvoraussetzungen Selbsttest
Studiengangsspezifischer Selbsteinstufungstest zur Einschätzung der individuellen Eignung für das Studium. Die Teilnahme am Selbsttest des Studienfaches müssen Sie bei der Immatrikulation nachweisen. Auf die Studienplatzvergabe hat das Resultat des Selbsttests keine Auswirkung.

Sprachnachweis über Abitur
Die Universität Bremen akzeptiert für den Nachweis der Sprachkompetenz B1 folgende im Abiturzeugnis ausgewiesene Mindestvoraussetzungen.
• Beim Abitur mit 12 Schuljahren (G8): mind. 6 Jahre Fremdsprachenunterricht fortgeführt bis mind. Ende 11. Klasse.
• Beim Abitur mit 13 Schuljahren (G9): mind. 7 Jahre Fremdsprachenunterricht fortgeführt bis mind. Ende 12. Klasse.
Sind die Mindestvoraussetzungen nicht erfüllt, ist der Nachweis der Sprachkompetenz über Sprachtest bzw. Sprachzertifikat zu erbringen. Der Nachweis über Leistungen aus dem Abitur wird nur für die Bewerbung an der Universität Bremen anerkannt.
Sind im Abiturzeugnis für eine Fremdsprache zwei Sprachniveaus angegeben, wird das niedrigere Sprachniveau anerkannt.

Sprachnachweis über Zertifikat
Eine Übersicht über den Nachweis von Fremdsprachenkenntnissen über Zertifikate entnehmen Sie bitte der Homepage des FZHB.
Zulassung
für Studienanfänger Zulassungsbeschränkt; es findet ein Auswahlverfahren statt
für höhere Semester Zulassungsbeschränkt
Bewerbung über http://www.uni-bremen.de/studium/bewerbung-immatrikulation/bachelor-1-juristische-pruefung/antraege.html
Frist für die Bewerbung/Einschreibung Anfänger 15.07. zum Wintersemester
Frist für die Bewerbung/Einschreibung Fortgeschrittene 15.07. zum Wintersemester
15.01. zum Sommersemester
Studienbeginn Anfänger WiSe
Studienbeginn Fortgeschrittene WiSe und SoSe

// Formalia und Ordnungsmittel

Studienform Grundständiger Studiengang
Zeitaufwand Vollzeitstudium
studierbar als Vollfach
studierbar für Schulformen
Abschluss Bachelor
Titel nach dem Studium Bachelor of Arts (B.A.)
Regelstudienzeit 6 Semester
ECTS-Punkte
Vollfach180CP
Akkreditiert
als Vollfach
durch: ACQUIN
am: 10.12.2004
bis: 30.09.2016
BAföG 6 Semester
Kosten Semesterbeitrag 298,92€
Bremen hat ein Studienkontengesetz.
Unterrichtssprache Deutsch
weitere Unterrichtssprachen Deutsch
Ordnungen
Prüfungsordnung
vom 19.12.2012: Allgemeiner Teil Bachelor PO AT-BPO-12-12[pdf](113.3 KB)
vom 13.04.2016: BPO Soziologie-VF-04-16[pdf](91.1 KB)

// Forschung und Lehre

Lehrende 5 Professoren und 4 Professorinnen im Fach Soziologie 
Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
zwei Lektor_innen
Studierende 359 Studentinnen
210 Studenten

// Kontakt und Beratung

Homepage des Studiengangs http://www.soziologie.uni-brem...
Fachbereich Fachbereich 08: Sozialwissenschaften
Studentische Interessenvertretung Soziologie
E-Mail: stugasoz@gmx.de
Studienfachberatung Dr. Anne Schröter
Gebäude Unicom, Haus Salzburg, Raum 1080
E-Mail: aschroeter@uni-bremen.de
Telefon: 218-67308
Geschäftsstelle des Studiengangs Ilse Wandel
Gebäude UNICOM-Gebäude, Eingang 9, Raum 1110
E-Mail: iwandel@uni-bremen,de
Telefon: +49 421 218-67044
Sprechzeiten: Dienstag und Mittwoch, 11.00 bis 13.00 Uhr, Donnerstag, 11.00 bis 12.30 Uhr
Stand der Informationen 22.12.2016
Autorin Anne Schröter