Gesellschaft & Bildung

Inklusive Pädagogik (Gymnasium/Oberschule)

Bachelor

NEU zum WiSe 2018/19

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Steckbrief

Das Studienfach Inklusive Pädagogik kann im Bachelorstudiengang ab WiSe 2018/19 an weiterführenden Schulen (Inklusive Pädagogik/Sonderpädagogik an Gymnasien/Oberschulen) studiert werden. Interessieren Sie sich für das Lehramt Inklusive Pädagogik, müssen Sie sich bereits bei Ihrer Bewerbung für den entsprechenden Studiengang entscheiden.

Die Wahl des Studienganges Lehramt Inklusive Pädagogik an Gymnasien/ Ober­schulen bereitet auf eine Tätigkeit in inklusiven pädago­gi­schen Arbeitsfeldern, insbesondere in inklusiven Klassen an Gymnasien und ... mehr » mehr »


Eckdaten

Titel/Abschluss

Bachelor of Arts (B.A.)

Regelstudienzeit

6 Semester

ECTS-Punkte

Lehramtsfach
24CP - 72CP

Unterrichtssprache

Deutsch

Zugangsvoraussetzung

Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife (z.B. Abitur, Einstufungsprüfung).
Infos zum Studium ohne Abitur

6 Wochen Vorpraktikum (Richtlinien für das Vorpraktikum) [pdf]

mehr Informationen unter Bewerbung und Zulassung

Zulassung für Erstsemester

zum Wintersemester

Zulassungsbeschränkt; es findet ein Auswahlverfahren statt

Beschreibung des Auswahlverfahrens

Bewerbung bis zum

15.07.

Studienplatzvergabe (DoSV)

Zulassung für höhere Semester

Eine Aufnahme ist nur ins 2. Semester möglich.

Zulassungsbeschränkt

Bewerbung bis zum

15.07. bzw. 15.01.

BESCHREIBUNG DES FACHES

Das Studienfach Inklusive Pädagogik kann im Bachelorstudiengang ab WiSe 2018/19 an weiterführenden Schulen (Inklusive Pädagogik/Sonderpädagogik an Gymnasien/Oberschulen) studiert werden. Interessieren Sie sich für das Lehramt Inklusive Pädagogik, müssen Sie sich bereits bei Ihrer Bewerbung für den entsprechenden Studiengang entscheiden.

Die Wahl des Studienganges Lehramt Inklusive Pädagogik an Gymnasien/ Ober­schulen bereitet auf eine Tätigkeit in inklusiven pädago­gi­schen Arbeitsfeldern, insbesondere in inklusiven Klassen an Gymnasien und Oberschulen (bis zum Abitur) vor. Wird das Studienfach im Masterstudien­gang fortgesetzt, so wird der Abschluss für das Lehramt Inklusive Pädagogik/ Son­derpädagogik erworben.

Der Begriff Inklusive Pädagogik bezeichnet erziehungswissenschaftliche An­sät­ze, die auf einen ge­lingenden Umgang mit der Verschiedenheit der Ler­nen­den in Bildungseinrichtungen zielen. Be­zogen auf die Schule versteht sich das Fachgebiet als Weiterentwicklung von Schulpädagogik und Sonder­pä­da­go­gik. Es beschäftigt sich mit Lern- und Entwicklungsprozessen mit be­sonderem Blick auf die unterschiedlichen Bedingungen, unter denen sie statt­finden und die Aus­wirkungen für das einzelne Kind bzw. für den*die einzelne*n Jugendliche*n/junge*n Erwachsene*n. So können zum Bei­spiel Armut, Mehrsprachigkeit oder be­son­dere organische Bedingungen Ri­si­ken dafür sein, dass ein Kind oder ein*e Jugendliche*r ausgegrenzt wird oder die eigen­en Lern­möglich­keiten nicht entfalten kann. In diesem Zusammenhang fragt Inklusive Pä­da­go­gik nach Unterstützungsmöglichkeiten für soziale Teilhabe und erfolgreiches Ler­nen eines Kindes bzw. einer*s Jugendlichen. Bezogen auf den Unterricht geht es dann um Konzepte, die es allen Schüler*innen er­mög­lichen, in einer heterogenen Lerngruppe entsprechend der eigenen Lernausgangslage und so­zial eingebunden zu ler­nen. Inklusive Pädagog*innen sind damit Expert*innen für Erziehungs- und Bildungsprozesse unter unterschiedlichen Entwicklungs- und Sozialisationsbedingungen. Sie sind dabei handelnd sowie beratend tätig.

 

Das Fach Inklusive Pädagogik ist wählbar im Studium mit Lehramtsoption für Gymnasien/Oberschulen. Im Bachelor wird das Studienfach Inklusive Pädagogik in Kombination mit Deutsch, Englisch/English-Speaking Cultures oder Mathematik als allgemeinbildendes Zweitfach studiert.

Die Immatrikulation erfolgt in die zwei Fächer.

Nähere Informationen finden Sie in der Broschüre „Berufsziel Lehramt" oder im Internet unter www.uni-bremen.de/lehramt.

Das Studium von Inklusive Pädagogik und den oben genannten Zweitfächer ist überschneidungsfrei möglich.

 

 

BERUFSWEGE UND WEITERQUALIFIZIERUNG

Spätere fachwissenschaftliche Tätigkeitsfelder

Nach Abschluss des Bachelorstudiums kann an der Universität Bremen der Masterstudiengang Inklusive Pä­da­go­gik für das Lehramt In­klu­si­ve Pä­da­go­gik/Sonderpädagogik an Gymnasien/Oberschulen belegt werden. Auf diesem Weg wird die Zu­gangsberechtigung für das entsprechende Referendariat erworben.

Absolvieren Sie das zweite Staatsexamen für das Lehramt Inklusive Pä­da­go­gik/Sonder­pä­da­go­gik an Gymnasien /Oberschulen, können Sie in dieser Funktion an Gymnasien oder Oberschulen oder auch an För­der­schu­len/Förderzentren tätig sein und sind dabei besonders qualifiziert für die Arbeit in inklusiven bzw. integrativen Lerngruppen.

Studienangebot für das Berufsziel Schule

Das Studienfach qualifiziert nach dem Abschluss eines entsprechenden Master of Education-Studiengangs und eines Referendariats für folgende Lehrämter:

  • Inklusive Pädagogik/Sonderpädagogik an Gymnasien und Oberschulen (Der M.Ed.-Studiengang „Lehramt für Inklusive Pädagogik an Gymnasien/Oberschulen“ wird zurzeit noch nicht angeboten und wird für die ersten Bachelor-Absolvent*innen eingerichtet.)

Informationen zum Lehramt als pdf-Dokument

Möglichkeiten zur anschließenden Weiterqualifizierung

Der Abschluss berechtigt zur Aufnahme eines zweijährigen wissenschaftlichen Masterstudiums.

Um die Lehrbefähigung für öffentliche Schulen zu erreichen folgt ein Aufbaustudium mit dem Abschluss "Master of Education" (M.Ed) und ein 18-monatiges Referendariat, das mit dem zweiten Staatsexamen abschließt.

Studienbegleitendes Zusatzangebot
Das Zertifikatsstudium Grundlagen Digitaler Medien in pädagogischen Kontexten, ist ein studienbegleitendes Zusatzangebot im Rahmen von Studien mit pädagogischer Ausrichtung.

STUDIENINHALTE UND FÄCHERKOMBINATIONEN

Veranstaltungsangebot des Studiengangs im Online-Vorlesungsverzeichnis

Studienabschnitte / Studieninhalte / Modulbeschreibungen

Im Studiengang Inklusive Pädagogik/Sonderpädagogik an Gymnasien/ Oberschulen wird das Fach Inklusive Pädagogik im Ge­samtumfang von 72 CP studiert. Das entspricht dem Um­fang eines großen Faches. Die Studieren­den belegen noch ein weiteres großes Unterrichtsfach und Erziehungswissenschaft. Zu den Studieninhalten dieses weiteren Fach­gebie­tes informieren die entspre­chenden Broschüren.

Im Studienfach Inklusive Pädagogik (IP) belegen die Studierenden folgende Module:

 

1. Sem.

Modul IP-GO-1: Grundlagen Inklusiver Pädagogik

Modul IP-GO-2: Bezugswissenschaftliche Grundlagen

9 CP

6 CP

2. Sem.

Modul IP-GO-2: Bezugswissenschaftliche Grundlagen

Modul IP-GO-3: Förderschwerpunkte 1

3 CP

3 CP

3. Sem.

Modul IP-GO-3: Förderschwerpunkte 1

Modul IP-GO-4: Guter Unterricht in heterogenen Lerngruppen

6 CP

6 CP

4. Sem.

Modul IP-GO-3: Förderschwerpunkte 2

Modul IP-GO-5: Grundlagen inklusiver Didaktik und POE

Modul IP-GO-E oder-M/: Fachdidaktik inklusiv
oder Modul IP-GO-D: Fachdidaktik inklusiv (zweigeteilt)

3 CP

9 CP

6 CP

3 CP

5. Sem.

Modul IP-GO-3: Förderschwerpunkte 2

Modul IP-GO-6: Umgang mit gesellschaftlichen und institutionellen Barrieren

Modul IP-GO-D: Fachdidaktik inklusiv

6 CP

9 CP

3 CP

6. Sem.

Modul IP-GO-7: Wahlvertiefung: Förderschwerpunkte und Querlagen

optional: Modul IP-GO-8 Bachelorarbeit

6 CP

(12 CP)

 

 

 

Typische Lehrveranstaltungsformen / Formen der Lehre / Lehrprofil

Im Studienfach Inklusive Pädagogik/Sonderpädagogik werden drei Veran­stal­tungs­formen systematisch genutzt, die sich in den Modulen jeweils gegen­sei­tig ergänzen.

Erstens wird im Format der Vorlesung Basiswissen vermittelt. Diese Form der Lehre wird gezielt zur Ein­führung in die inklusive Pädagogik als Fach­ge­biet (Modul IP-GO-1) genutzt.

Zweitens finden - auch begleitend zur Vorlesung - vertiefende Se­minare statt, in denen die Studierenden beispielhafte Frage- und Problem­stel­lungen stärker selbstverantwortlich bearbeiten. Neben inhaltlichen An­regungen durch die Lehrenden und selbstständiger Erarbeitung vorberei­ten­der Texte spielt hier der Austausch der Studierenden untereinander sowie die Reflexion in Bezug auf den eigenen Lernprozess und die Anwendung er­wor­benen Wissens eine wich­tige Rolle.

Drittens arbeiten Studierende in einem Teil der Seminare weitgehend eigen­ständig und projekt­orientiert an speziellen Fragestellungen. Dies betrifft insbesondere die Wahlvertiefung (IP-GO-7), praktikumsbezogene Veran­stal­tun­gen (IP-GO-5) und die Vertiefungen zu förderschwerpunkt­bezogenen Fragestellungen (IP-GO-3).

Studienschwerpunkte / Vertiefungsrichtungen

Die Studierenden müssen im Laufe des Studiums zwei von vier För­der­schwer­punk­ten wählen. Zur Wahl stehen:

  • Lernen
  • Emotionale und soziale Ent­wick­lung
  • Geistige Entwicklung
  • Sprache

Im dritten und vierten Semester (Modul IP-GO-3) belegen die Studierenden zwei von vier För­der­schwerpunkten. Zur Wahl stehen: "Lernen", "Emotionale und soziale Ent­wick­lung", "Geistige Entwicklung" und "Sprache". Die Förderschwerpunkte werden zudem in weiteren Modulen thematisiert.  Im zweiten und sechsten Semester belegen die Studierenden Wahlvertiefungsveranstaltungen (Module IP-GO-2 und IP-GO-7). Zur Wahl stehen hier vertiefende Seminare mit Aspekten zu Zusammenhängen und Wechselwirkungen zwischen den Förderschwerpunkten, sowie bezugswissenschaftliche, d.h. insbesondere soziologische und entwicklungspsychologische Aspekte.

Erziehungswissenschaft

In Erziehungswissenschaft werden allgemeine erziehungswissenschaftliche sowie schulpädagogisch-didaktische Grundlagen vermittelt. Damit verbunden ist das Orientierungspraktikum: Es dient dazu, erste pädagogische und unterrichtspraktische Erfahrungen in einem schulischen Kontext zu sammeln und so die eigene pädagogische Eignung und Neigung zu überprüfen. Im Bereich der Schlüsselqualifikationen werden fachübergreifende berufsbezogene Kompetenzen vermittelt, beispielsweise Methoden- und Kommunikationskompetenz. Pflicht innerhalb der Schlüsselqualifikationen ist an der Uni Bremen der „Umgang mit heterogenen Lerngruppen“. Je nach angestrebtem Schultyp entfallen 13-23% des Bachelorstudiums auf diesen Bereich.

BEWERBUNG UND ZULASSUNG

Empfohlene Fähigkeiten / Zielgruppen / Ansprüche an Studierende

- Interesse an Bildungsarbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen (10-18 Jahre)

- Kontaktfähigkeit und Bereitschaft zur Arbeit im Team

- Interesse an der unterstützenden Arbeit mit Kindern bzw. Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Risikolagen

- Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit Fragen von Ausgrenzung und Behinderung

- Sozialintegrative Grundeinstellung

Zugangsvoraussetzung

Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife (z.B. Abitur, Einstufungsprüfung).
Infos zum Studium ohne Abitur

6 Wochen Vorpraktikum (Richtlinien für das Vorpraktikum) [pdf]

Zulassung

für höhere Semester

Zulassungsbeschränkt


Frist für die Bewerbung/Einschreibung Anfänger

  • 15.07. zum Wintersemester

Frist für die Bewerbung/Einschreibung Fortgeschrittene

  • 15.07. (Eine Aufnahme ist nur ins 2. Semester möglich.)
  • 15.01. (Eine Aufnahme ist nur ins 2. Semester möglich.)

Studienbeginn Anfänger

WiSe

Studienbeginn Fortgeschrittene

WiSe und SoSe

FORMALIA

Studienform

Grundständiger Studiengang

Zeitaufwand

Vollzeitstudium

Studierbar als

Lehramtsfach

Studierbar für Schulformen

Inklusive Pädagogik/Sonderpädagogik an Gymnasien und Oberschulen (Der M.Ed.-Studiengang „Lehramt für Inklusive Pädagogik an Gymnasien/Oberschulen“ wird zurzeit noch nicht angeboten und wird für die ersten Bachelor-Absolvent*innen eingerichtet.)

Abschluss

Bachelor

Titel/Abschluss

Bachelor of Arts (B.A.)

Regelstudienzeit

6 Semester

ECTS-Punkte

Lehramtsfach
24CP - 72CP

Systemakkreditiert


durch: AAQ
am: 16.09.2016

BAföG

6 Semester

Kosten

Semesterbeitrag 349,12 €

Bremen hat ein Studienkontengesetz.

Unterrichtssprache

Deutsch

Ordnungen

Prüfungsordnung

FORSCHUNG UND LEHRE

Lehrende

1 Professorin, 2 Juniorprofessor*innen, 1 Universitätslektorat, 3 Lektorate, 3 Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen

Studierende

Das Bachelor-Studienprogramm Inklusive Pädagogik/Sonderpädagogik an Gymnasien/Oberschulen startet im WiSe 2018/19.

KONTAKT UND BERATUNG

Studienfachberatung

Studienfachberatung und Beratung zum Vorpraktikum
E-Mail: info-ip(at)uni-bremen.de

Anfragen zum Vorpraktikum (relevant für den B.A.) bitte an die hier genannte E-Mail-Adresse schicken!

Studienzentrum

Kathrin Schmidt
Gebäude: GW2, Raum: A 2.524
E-Mail: szfb12(at)uni-bremen.de
Telefon: 218-69070


Sprechzeiten

Offene Sprechstunde (ohne Anmeldung): dienstags, 11.00-12.30 Uhr

sowie Termine nach Vereinbarung

Information und Beratung bei Fragen:

    • zur Studienwahl, Studienorientierung und -organisation
    • zu den Studienangeboten des Fachbereichs
    • zur Bewältigung von Studienanforderungen
    • zu Zulassungs- und Prüfungsordnungen
    • zum Thema Abschlussarbeiten – Fristen, Anforderungen etc.
    • zur Findung der richtigen Ansprechpartner und Anlaufstellen

    Geschäftsstelle des Studiengangs

    Andrea Baitz
    Gebäude: GW2, Raum: A 2.590
    E-Mail: abaitz(at)uni-bremen.de
    Telefon: 218-69014

    Geschäftsstelle des Fachbereichrates

    Claudia Hottenrott
    Gebäude: GW2, Raum: A2550
    E-Mail: hottenro(at)uni-bremen.de
    Telefon: 218-69011

    Stand der Informationen

    04.12.2018
    Beschreibung des Faches

    BESCHREIBUNG DES FACHES

    Das Studienfach Inklusive Pädagogik kann im Bachelorstudiengang ab WiSe 2018/19 an weiterführenden Schulen (Inklusive Pädagogik/Sonderpädagogik an Gymnasien/Oberschulen) studiert werden. Interessieren Sie sich für das Lehramt Inklusive Pädagogik, müssen Sie sich bereits bei Ihrer Bewerbung für den entsprechenden Studiengang entscheiden.

    Die Wahl des Studienganges Lehramt Inklusive Pädagogik an Gymnasien/ Ober­schulen bereitet auf eine Tätigkeit in inklusiven pädago­gi­schen Arbeitsfeldern, insbesondere in inklusiven Klassen an Gymnasien und Oberschulen (bis zum Abitur) vor. Wird das Studienfach im Masterstudien­gang fortgesetzt, so wird der Abschluss für das Lehramt Inklusive Pädagogik/ Son­derpädagogik erworben.

    Der Begriff Inklusive Pädagogik bezeichnet erziehungswissenschaftliche An­sät­ze, die auf einen ge­lingenden Umgang mit der Verschiedenheit der Ler­nen­den in Bildungseinrichtungen zielen. Be­zogen auf die Schule versteht sich das Fachgebiet als Weiterentwicklung von Schulpädagogik und Sonder­pä­da­go­gik. Es beschäftigt sich mit Lern- und Entwicklungsprozessen mit be­sonderem Blick auf die unterschiedlichen Bedingungen, unter denen sie statt­finden und die Aus­wirkungen für das einzelne Kind bzw. für den*die einzelne*n Jugendliche*n/junge*n Erwachsene*n. So können zum Bei­spiel Armut, Mehrsprachigkeit oder be­son­dere organische Bedingungen Ri­si­ken dafür sein, dass ein Kind oder ein*e Jugendliche*r ausgegrenzt wird oder die eigen­en Lern­möglich­keiten nicht entfalten kann. In diesem Zusammenhang fragt Inklusive Pä­da­go­gik nach Unterstützungsmöglichkeiten für soziale Teilhabe und erfolgreiches Ler­nen eines Kindes bzw. einer*s Jugendlichen. Bezogen auf den Unterricht geht es dann um Konzepte, die es allen Schüler*innen er­mög­lichen, in einer heterogenen Lerngruppe entsprechend der eigenen Lernausgangslage und so­zial eingebunden zu ler­nen. Inklusive Pädagog*innen sind damit Expert*innen für Erziehungs- und Bildungsprozesse unter unterschiedlichen Entwicklungs- und Sozialisationsbedingungen. Sie sind dabei handelnd sowie beratend tätig.

     

    Das Fach Inklusive Pädagogik ist wählbar im Studium mit Lehramtsoption für Gymnasien/Oberschulen. Im Bachelor wird das Studienfach Inklusive Pädagogik in Kombination mit Deutsch, Englisch/English-Speaking Cultures oder Mathematik als allgemeinbildendes Zweitfach studiert.

    Die Immatrikulation erfolgt in die zwei Fächer.

    Nähere Informationen finden Sie in der Broschüre „Berufsziel Lehramt" oder im Internet unter www.uni-bremen.de/lehramt.

    Das Studium von Inklusive Pädagogik und den oben genannten Zweitfächer ist überschneidungsfrei möglich.

     

     

    Berufswege und Weiterqualifizierung

    BERUFSWEGE UND WEITERQUALIFIZIERUNG

    Spätere fachwissenschaftliche Tätigkeitsfelder

    Nach Abschluss des Bachelorstudiums kann an der Universität Bremen der Masterstudiengang Inklusive Pä­da­go­gik für das Lehramt In­klu­si­ve Pä­da­go­gik/Sonderpädagogik an Gymnasien/Oberschulen belegt werden. Auf diesem Weg wird die Zu­gangsberechtigung für das entsprechende Referendariat erworben.

    Absolvieren Sie das zweite Staatsexamen für das Lehramt Inklusive Pä­da­go­gik/Sonder­pä­da­go­gik an Gymnasien /Oberschulen, können Sie in dieser Funktion an Gymnasien oder Oberschulen oder auch an För­der­schu­len/Förderzentren tätig sein und sind dabei besonders qualifiziert für die Arbeit in inklusiven bzw. integrativen Lerngruppen.

    Studienangebot für das Berufsziel Schule

    Das Studienfach qualifiziert nach dem Abschluss eines entsprechenden Master of Education-Studiengangs und eines Referendariats für folgende Lehrämter:

    • Inklusive Pädagogik/Sonderpädagogik an Gymnasien und Oberschulen (Der M.Ed.-Studiengang „Lehramt für Inklusive Pädagogik an Gymnasien/Oberschulen“ wird zurzeit noch nicht angeboten und wird für die ersten Bachelor-Absolvent*innen eingerichtet.)

    Informationen zum Lehramt als pdf-Dokument

    Möglichkeiten zur anschließenden Weiterqualifizierung

    Der Abschluss berechtigt zur Aufnahme eines zweijährigen wissenschaftlichen Masterstudiums.

    Um die Lehrbefähigung für öffentliche Schulen zu erreichen folgt ein Aufbaustudium mit dem Abschluss "Master of Education" (M.Ed) und ein 18-monatiges Referendariat, das mit dem zweiten Staatsexamen abschließt.

    Studienbegleitendes Zusatzangebot
    Das Zertifikatsstudium Grundlagen Digitaler Medien in pädagogischen Kontexten, ist ein studienbegleitendes Zusatzangebot im Rahmen von Studien mit pädagogischer Ausrichtung.

    Studieninhalte und Fächerkombinationen

    STUDIENINHALTE UND FÄCHERKOMBINATIONEN

    Veranstaltungsangebot des Studiengangs im Online-Vorlesungsverzeichnis

    Studienabschnitte / Studieninhalte / Modulbeschreibungen

    Im Studiengang Inklusive Pädagogik/Sonderpädagogik an Gymnasien/ Oberschulen wird das Fach Inklusive Pädagogik im Ge­samtumfang von 72 CP studiert. Das entspricht dem Um­fang eines großen Faches. Die Studieren­den belegen noch ein weiteres großes Unterrichtsfach und Erziehungswissenschaft. Zu den Studieninhalten dieses weiteren Fach­gebie­tes informieren die entspre­chenden Broschüren.

    Im Studienfach Inklusive Pädagogik (IP) belegen die Studierenden folgende Module:

     

    1. Sem.

    Modul IP-GO-1: Grundlagen Inklusiver Pädagogik

    Modul IP-GO-2: Bezugswissenschaftliche Grundlagen

    9 CP

    6 CP

    2. Sem.

    Modul IP-GO-2: Bezugswissenschaftliche Grundlagen

    Modul IP-GO-3: Förderschwerpunkte 1

    3 CP

    3 CP

    3. Sem.

    Modul IP-GO-3: Förderschwerpunkte 1

    Modul IP-GO-4: Guter Unterricht in heterogenen Lerngruppen

    6 CP

    6 CP

    4. Sem.

    Modul IP-GO-3: Förderschwerpunkte 2

    Modul IP-GO-5: Grundlagen inklusiver Didaktik und POE

    Modul IP-GO-E oder-M/: Fachdidaktik inklusiv
    oder Modul IP-GO-D: Fachdidaktik inklusiv (zweigeteilt)

    3 CP

    9 CP

    6 CP

    3 CP

    5. Sem.

    Modul IP-GO-3: Förderschwerpunkte 2

    Modul IP-GO-6: Umgang mit gesellschaftlichen und institutionellen Barrieren

    Modul IP-GO-D: Fachdidaktik inklusiv

    6 CP

    9 CP

    3 CP

    6. Sem.

    Modul IP-GO-7: Wahlvertiefung: Förderschwerpunkte und Querlagen

    optional: Modul IP-GO-8 Bachelorarbeit

    6 CP

    (12 CP)

     

     

     

    Typische Lehrveranstaltungsformen / Formen der Lehre / Lehrprofil

    Im Studienfach Inklusive Pädagogik/Sonderpädagogik werden drei Veran­stal­tungs­formen systematisch genutzt, die sich in den Modulen jeweils gegen­sei­tig ergänzen.

    Erstens wird im Format der Vorlesung Basiswissen vermittelt. Diese Form der Lehre wird gezielt zur Ein­führung in die inklusive Pädagogik als Fach­ge­biet (Modul IP-GO-1) genutzt.

    Zweitens finden - auch begleitend zur Vorlesung - vertiefende Se­minare statt, in denen die Studierenden beispielhafte Frage- und Problem­stel­lungen stärker selbstverantwortlich bearbeiten. Neben inhaltlichen An­regungen durch die Lehrenden und selbstständiger Erarbeitung vorberei­ten­der Texte spielt hier der Austausch der Studierenden untereinander sowie die Reflexion in Bezug auf den eigenen Lernprozess und die Anwendung er­wor­benen Wissens eine wich­tige Rolle.

    Drittens arbeiten Studierende in einem Teil der Seminare weitgehend eigen­ständig und projekt­orientiert an speziellen Fragestellungen. Dies betrifft insbesondere die Wahlvertiefung (IP-GO-7), praktikumsbezogene Veran­stal­tun­gen (IP-GO-5) und die Vertiefungen zu förderschwerpunkt­bezogenen Fragestellungen (IP-GO-3).

    Studienschwerpunkte / Vertiefungsrichtungen

    Die Studierenden müssen im Laufe des Studiums zwei von vier För­der­schwer­punk­ten wählen. Zur Wahl stehen:

    • Lernen
    • Emotionale und soziale Ent­wick­lung
    • Geistige Entwicklung
    • Sprache

    Im dritten und vierten Semester (Modul IP-GO-3) belegen die Studierenden zwei von vier För­der­schwerpunkten. Zur Wahl stehen: "Lernen", "Emotionale und soziale Ent­wick­lung", "Geistige Entwicklung" und "Sprache". Die Förderschwerpunkte werden zudem in weiteren Modulen thematisiert.  Im zweiten und sechsten Semester belegen die Studierenden Wahlvertiefungsveranstaltungen (Module IP-GO-2 und IP-GO-7). Zur Wahl stehen hier vertiefende Seminare mit Aspekten zu Zusammenhängen und Wechselwirkungen zwischen den Förderschwerpunkten, sowie bezugswissenschaftliche, d.h. insbesondere soziologische und entwicklungspsychologische Aspekte.

    Erziehungswissenschaft

    In Erziehungswissenschaft werden allgemeine erziehungswissenschaftliche sowie schulpädagogisch-didaktische Grundlagen vermittelt. Damit verbunden ist das Orientierungspraktikum: Es dient dazu, erste pädagogische und unterrichtspraktische Erfahrungen in einem schulischen Kontext zu sammeln und so die eigene pädagogische Eignung und Neigung zu überprüfen. Im Bereich der Schlüsselqualifikationen werden fachübergreifende berufsbezogene Kompetenzen vermittelt, beispielsweise Methoden- und Kommunikationskompetenz. Pflicht innerhalb der Schlüsselqualifikationen ist an der Uni Bremen der „Umgang mit heterogenen Lerngruppen“. Je nach angestrebtem Schultyp entfallen 13-23% des Bachelorstudiums auf diesen Bereich.

    Bewerbung und Zulassung

    BEWERBUNG UND ZULASSUNG

    Empfohlene Fähigkeiten / Zielgruppen / Ansprüche an Studierende

    - Interesse an Bildungsarbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen (10-18 Jahre)

    - Kontaktfähigkeit und Bereitschaft zur Arbeit im Team

    - Interesse an der unterstützenden Arbeit mit Kindern bzw. Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Risikolagen

    - Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit Fragen von Ausgrenzung und Behinderung

    - Sozialintegrative Grundeinstellung

    Zugangsvoraussetzung

    Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife (z.B. Abitur, Einstufungsprüfung).
    Infos zum Studium ohne Abitur

    6 Wochen Vorpraktikum (Richtlinien für das Vorpraktikum) [pdf]

    Zulassung

    für höhere Semester

    Zulassungsbeschränkt


    Frist für die Bewerbung/Einschreibung Anfänger

    • 15.07. zum Wintersemester

    Frist für die Bewerbung/Einschreibung Fortgeschrittene

    • 15.07. (Eine Aufnahme ist nur ins 2. Semester möglich.)
    • 15.01. (Eine Aufnahme ist nur ins 2. Semester möglich.)

    Studienbeginn Anfänger

    WiSe

    Studienbeginn Fortgeschrittene

    WiSe und SoSe
    Formalia

    FORMALIA

    Studienform

    Grundständiger Studiengang

    Zeitaufwand

    Vollzeitstudium

    Studierbar als

    Lehramtsfach

    Studierbar für Schulformen

    Inklusive Pädagogik/Sonderpädagogik an Gymnasien und Oberschulen (Der M.Ed.-Studiengang „Lehramt für Inklusive Pädagogik an Gymnasien/Oberschulen“ wird zurzeit noch nicht angeboten und wird für die ersten Bachelor-Absolvent*innen eingerichtet.)

    Abschluss

    Bachelor

    Titel/Abschluss

    Bachelor of Arts (B.A.)

    Regelstudienzeit

    6 Semester

    ECTS-Punkte

    Lehramtsfach
    24CP - 72CP

    Systemakkreditiert


    durch: AAQ
    am: 16.09.2016

    BAföG

    6 Semester

    Kosten

    Semesterbeitrag 349,12 €

    Bremen hat ein Studienkontengesetz.

    Unterrichtssprache

    Deutsch

    Ordnungen

    Prüfungsordnung
    Forschung und Lehre

    FORSCHUNG UND LEHRE

    Lehrende

    1 Professorin, 2 Juniorprofessor*innen, 1 Universitätslektorat, 3 Lektorate, 3 Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen

    Studierende

    Das Bachelor-Studienprogramm Inklusive Pädagogik/Sonderpädagogik an Gymnasien/Oberschulen startet im WiSe 2018/19.

    Kontakt und Beratung

    KONTAKT UND BERATUNG

    Studienfachberatung

    Studienfachberatung und Beratung zum Vorpraktikum
    E-Mail: info-ip(at)uni-bremen.de

    Anfragen zum Vorpraktikum (relevant für den B.A.) bitte an die hier genannte E-Mail-Adresse schicken!

    Studienzentrum

    Kathrin Schmidt
    Gebäude: GW2, Raum: A 2.524
    E-Mail: szfb12(at)uni-bremen.de
    Telefon: 218-69070


    Sprechzeiten

    Offene Sprechstunde (ohne Anmeldung): dienstags, 11.00-12.30 Uhr

    sowie Termine nach Vereinbarung

    Information und Beratung bei Fragen:

      • zur Studienwahl, Studienorientierung und -organisation
      • zu den Studienangeboten des Fachbereichs
      • zur Bewältigung von Studienanforderungen
      • zu Zulassungs- und Prüfungsordnungen
      • zum Thema Abschlussarbeiten – Fristen, Anforderungen etc.
      • zur Findung der richtigen Ansprechpartner und Anlaufstellen

      Geschäftsstelle des Studiengangs

      Andrea Baitz
      Gebäude: GW2, Raum: A 2.590
      E-Mail: abaitz(at)uni-bremen.de
      Telefon: 218-69014

      Geschäftsstelle des Fachbereichrates

      Claudia Hottenrott
      Gebäude: GW2, Raum: A2550
      E-Mail: hottenro(at)uni-bremen.de
      Telefon: 218-69011

      Stand der Informationen

      04.12.2018