Sprache & Literatur

Transnationale Literaturwissenschaft

Master

© Jacob Wackerhausen / istockphoto.com

Steckbrief


Der Studiengang Transnationale Literaturwissenschaft: Literatur, Theater, Film lehrt die Beschreibung, Reflexion, Kreation und Analyse der komplexen transnationalen Produktions- und Rezeptionsprozesse grenzüberschreitenden Charakters. Dabei werden Theater-, Literatur- und Filmpraxis auf der einen und verbürgte, text- und theoriezentrierte Modi der literaturwissenschaftlichen Lehre auf der anderen Seite  als komplementäre und gleichwertige Bestandteile einer wissenschaftlichen Reflexion über die transnational verfasste Wel... mehr » mehr »


Eckdaten

Titel/Abschluss

Master of Arts (M.A.)

Regelstudienzeit

4 Semester

ECTS-Punkte

Vollfach
120CP

Unterrichtssprache

Deutsch

Zugangsvoraussetzung

Für die Aufnahme in einen Masterstudiengang ist der Abschluss eines Studiums auf Bachelor-Niveau Voraussetzung. Die fachspezifischen Zugangsvoraussetzungen sind in der aktuellen Aufnahme-/Zulassungsordnung (s. u.) geregelt. Darin enthalten sind auch die unterschiedlichen Fristen für die Nachweiserbringung.

Mehr Informationen unter Bewerbung und Zulassung

Zulassung für Erstsemester

zum Wintersemester

zulassungsfrei; es stehen Studienplätze für alle erfolgreichen BewerberInnen zur Verfügung.

Bewerbung bis zum

15.07.

Zulassung für höhere Semester

zum Wintersemester und zum Sommersemester

zulassungsfrei

Bewerbung bis zum

15.07. bzw. 15.01.

BESCHREIBUNG DES FACHES


Der Studiengang Transnationale Literaturwissenschaft: Literatur, Theater, Film lehrt die Beschreibung, Reflexion, Kreation und Analyse der komplexen transnationalen Produktions- und Rezeptionsprozesse grenzüberschreitenden Charakters. Dabei werden Theater-, Literatur- und Filmpraxis auf der einen und verbürgte, text- und theoriezentrierte Modi der literaturwissenschaftlichen Lehre auf der anderen Seite  als komplementäre und gleichwertige Bestandteile einer wissenschaftlichen Reflexion über die transnational verfasste Welt und ihre Repräsentationen verstanden. Im Rahmen dieses Ansatzes wird  auf das Instrument des transdisziplinären Projektstudiums zurückgegriffen und forschendes Lernen verwirklicht.

BERUFSWEGE UND WEITERQUALIFIZIERUNG

Spätere fachwissenschaftliche Tätigkeitsfelder

Der erfolgreiche Studienabschluss eröffnet u.a. folgende Tätigkeitsfelder:

Wissenschaft und Forschung
Verlagswesen
Theater
Film
Internationales Kulturmanagement
Wissenschaftsadministration
NROs

Studienangebot für das Berufsziel Schule

Kein Studienangebot für das Lehramt an öffentlichen Schulen

Möglichkeiten zur anschließenden Weiterqualifizierung

Der Abschluss berechtigt zur Aufnahme einer Promotion.

STUDIENINHALTE UND FÄCHERKOMBINATIONEN

Veranstaltungsangebot des Studiengangs im Online-Vorlesungsverzeichnis

Studienabschnitte / Studieninhalte / Modulbeschreibungen

Transnationale Literaturwissenschaft studieren

Transnationalität ist nicht nur, aber insbesondere seit der Phase der beschleunigten Globalisierung ein zentrales Phänomen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Darüber hinaus ist Transnationalität wichtiges Paradigma aktueller Gegenwartskunst und artikuliert sich thematisch in literarischen, dramatischen oder filmischen Texten: Migration und Grenzen, Diaspora und Exil, Identität und Geschichte, Reise und Unterwegssein sind transnationale Thematiken par excellence. Sie werden im Rahmen des Masterstudiums TnL besonders fokussiert.

Unser Entwurf einer transnational fokussierten Literaturwissenschaft greift das im Präfix „trans“ sich artikulierende Moment von Bewegung, Überschreitung und Dynamik auf und macht es in die verschiedensten Richtungen fruchtbar. So arbeiten wir im Sinne von Intermedialität sowie der Komplementarität wissenschaftlich-textzentrierter sowie praktischer, performativ-künstlerischer Reflexion über Transnationalität in Literatur, Theater und Film. In diesem Sinne beanspruchen wir nicht den Status einer spezifischen Disziplin und verstehen Transnationalität auch nicht lediglich als die Summe verschiedener nationaler Literatur-, Theater- oder Filmgeschichten bzw. deren Disziplinen.

Was bedeutet das konkret für Ihr Studium des Master TnL?

In unseren Praxismodulen erwerben sie vertiefte Kompetenz in verschiedenen Fremdsprachen. Eigene Aktivitäten in Theater oder Film verschaffen Ihnen im performativ-künstlerischen Modus Einblicke in transnational verfasste Lebenswelten. Der Master TnL kooperiert mit dem Zentrum für Performance Studies / Theater der Versammlung. Hier versuchen Sie sich als Schauspielende oder arbeiten im Bereich Dramaturgie oder Regie. In den Filmpraxis-Kursen produzieren Sie einen dokumentarischen Kurzfilm zum Themenfeld der Transnationalität.

Im Rahmen dieses Ansatzes wird auf das Instrument des transdisziplinären Projektstudiums zurückgegriffen und forschendes Lernen verwirklicht. So steht im Zentrum die Entwicklung von Fragestellungen und Hypothesen, die aktuelle Diskurse aufgreifen und als Transferleistung für Dritte im Rahmen von studentischen Konferenzen und Veröffentlichungen, aber auch Performances und Filmvorführungen sowie der Beteiligung am Bremer Literaturfestival globale° zugänglich gemacht werden. Studierende werden angeleitet, Forschungsfragen dort zu stellen, wo Literatur und Kultur performative Praxis wird. Dieser Transfer fördert die Fähig- und Möglichkeit, wissenschaftliche Perspektiven in Formaten wie Rezensionen, Interviews oder freien Blogeinträgen zu formulieren und damit ein breites Publikum zur Teilhabe an der Reflexion einzuladen.

Postkolonialität, Hybridisierungs- und Kreolisierungsprozesse sowie Weltliteratur, Intertextualität und Intermedialität, Übersetzen und Übersetzung, Fragen von Kanon – dies sind nur einige der theoretischen Gegenstände, mit denen Sie sich im Lauf Ihres Masterstudiums TnL befassen. Hybriden Mustern und dynamischen Prozessen zwischen, aber auch in den nationalen Literaturen sowie Kinos gilt die besondere Aufmerksamkeit dieses Masterprogramms. Über Kooperationen mit am Fachbereich 10 angesiedelten Forschungsinstituten wie INPUTS, IfKuD oder dem Institut Ibero-Amerika garantieren wir eine enge Verzahnung von Lehre und Forschung.

Studienverlaufsplan

Für den erfolgreichen Abschluss des Masterstudiengangs "Transnationale Literaturwissenschaft“ sind insgesamt 120 Leistungspunkte (Creditpoints = CP) nach dem European Credit Transfer System zu erwerben. Dies entspricht einer Regelstudienzeit von vier Fachsemestern.

Im ersten Semester sind folgende Module zu absolvieren: Grundmodul (12 CP), Vertiefungsmodul (9 CP) und Theoriemodul (9 CP). Die beiden Pflichtmodule des zweiten Semesters können aus drei Profilmodulen gewählt werden (Literatur, Theater, Film jeweils 12 CP). Wahlweise werden im zweiten oder dritten Semester der Praxisbereich (18 CP) und die Schlüsselqualifikation (6 CP) abgeleistet. Pflichtveranstaltung des dritten Semester ist das Forschungsmodul (9 CP). Der Masterstudiengang "Transnationale Literaturwissenschaft“ schließt mit der Masterthesis (33 CP) im vierten Semester ab.

Pflicht-, Wahlpflicht- und Wahlfächer

Pflichtbereich im Umfang von 78 CP:

-Grundmodul 9 CP
-Theoriemodul 9 CP
- Selbststudieneinheit: Grundlagen 6 CP
- Schlüsselqualifikationen 6 CP
-Vertiefungsmodul 6 CP
-Forschungsmodul 9 CP
-Studienabschlussmodul
(Masterthesis + Begleitseminar) 33 CP

Wahlpflichtbereich im Umfang von 42 CP:

Profilmodule (es werden zwei von drei Profilmodulen gewählt):
-Profilmodul I "Literatur" 12 CP
-Profilmodul II "Theater" 12 CP
-Profilmodul III "Film" 12 CP

Praxisbereich (im Umfang von 18 CP):
Module aus den Praxisbereichen I und II sind im Umfang von 18 CP flexibel miteinander kombinierbar.

Praxisbereich I: Sprache /Theater/Film 6 CP

Praxisbereich II: Sprache /Theater/Film 12 CP

Typische Lehrveranstaltungsformen / Formen der Lehre / Lehrprofil

Vorlesungen, Seminare, Übungen, Projektlehre, Forschendes Lernen

Studienschwerpunkte / Vertiefungsrichtungen

Ihm Rahmen des Studiums ist eine Profilbildung in einem der drei Felder Literatur, Theater, Film möglich, aber nicht zwingend erforderlich. Ebenso gut kann das Studium breit gefächert in die Horizontale angelegt werden und, im Rahmen der vorgeschriebenen Kombinationsmöglichkeiten, Lehrveranstaltungen aus allen Modulen kombinieren. Eine Profilbildung erfolgt in erster Linie durch die Zusammenführung von Praxis- und  Profilmodulen aus dem Bereich der gewünschten Profilierung.

<h1>Profil Literatur</h1>

Das Profil Literatur setzt sich zusammen aus 12 CP aus dem Profilmodul Literatur sowie einer literaturrelevanten Schwerpunktsetzung durch Anwahl entsprechender Veranstaltungen aus den folgenden Modulen:

  • Profilmodul Literatur: Für Studierende, die keinen literaturwissenschaftlichen B.A. studiert haben, wird das Absolvieren eines methodologisch-theoretischen den Lehrprogrammen der philologischen B.A.-Studiengänge dringend empfohlen. Die Studiengangsleitung des TnL bietet dazu eine Beratung an, die spätestens in der ersten Veranstaltungswoche des WS stattfindet.
  • Vertiefungsmodul: Hier muss eine die Literatur betreffende Thematik gewählt werden.
  • Praxismodul: In Frage kommen hier frei wählbare sprachpraktische Lehrveranstaltungen aus dem Angebot der B.A.-Studiengänge sowie aus dem des FZHB. Befreiungen von den Kosten sind auf Antrag hin möglich. Je nach Angebot sind auch literaturrelevante LV, z.B. Drehbuchschreiben, creative writing) möglich sowie Angebote aus dem
  • Schlüsselqualifikationenmodul: Praktika im Bereich Literatur, z.B. Literaturhaus Bremen, Festival globale°.

<h1>Profil Theater</h1>

Innerhalb des Profils Theater ist sowohl eine klassische Masterthesis zu einer das Theater bzw. Performativität betreffenden wissenschaftlichen Fragestellung, als auch auf einen formlosen Antrag an den Prüfungsausschuss des Studiengangs hin, eine theaterpraktische Arbeit möglich. Grundlage für die Bewertung der theaterpraktischen Prüfungsleistung ist nicht deren künstlerische Dimension, sondern eine schriftliche Thesis, die die einzelnen Phasen und Schritte sowie grundlegende Entscheidungen bezüglich Inhalt oder Form kritisch aufbereitet und reflektiert. Wird eine theaterpraktische Thesis angestrebt, ist Folgendes zu beachten: Alle 18 CP aus den Praxismodulen müssen aus dem Bereich der Theaterpraxis stammen. Von den 2 zu absolvierenden Profilmodulen muss eines das Profilmodul Theater sein (12 CP). Die noch  verbleibenden 12 CP aus den Profilmodulen können im Profilmodul Literatur oder Film erbracht werden.

Folgende Schritte sind vorgegeben:

  • Beratung zu Beginn des Studiums durch die Studiengangsleitung
  • sowie durch unseren Kooperationspartner, das Zentrum für Performance Studies (ZPerfSt). Durch den besonderen Zuschnitt seiner Kurse verfolgt dieses den Brückenschlag zwischen Wissenschaft und Kunst mit Blick auf das Theater und verfügt mit dem Theater der Versammlung (TdV) über ein eigenes Theater.
  • Studium eines spezifischen Theater-Curriculums in Form der Veranstaltungen des ZPerfSt.

<h1>Profil Film</h1>

Das Profil Film setzt sich zusammen aus 18 CP aus den Praxismodulen Film plus 12 CP aus dem Profilmodul Film. Es  kann sowohl mit einer filmpraxisbezogenen Thesis als auch mit einer genuin filmwissenschaftlichen Thesis abgeschlossen werden. Voraussetzung für die vertikale Profilierung im Bereich Film ist im Sommersemester der Besuch der Lehrveranstaltung „Theorien und Methoden der transnationalen Filmanalyse“. Dieses Seminar vertieft die im Rahmen des Grundmoduls „Einführung in die transnationale Literaturwissenschaft“ einführend vermittelten theoretischen und methodologischen Kenntnisse der Filmanalyse an exemplarischen Fragen. Neben dieser Veranstaltung werden im Bereich Profilmodul Film auch andere thematisch variable Perspektiven auf das Genre Film eröffnet.

Im Praxismodul Film wird regelmässig eine Veranstaltung angeboten, in der über einen Zeitraum von 2 Semestern ein dokumentarischer Kurzfilm produziert und mit insgesamt 18 CP (6 + 12) honoriert wird. Bestandteile dieses Angebots sind neben der Vermittlung von Grundkenntnissen im Bereich Filmtechnik (Einführung in Kamera, Ton und Schnitt) auch Themenfindung, Recherche, Skript- und Exposéerstellung. Grundlage für die Bewertung der Modulprüfung ist nicht die künstlerische Dimension des in Teamarbeit produzierten Kurzfilms, sondern eine individuell verfasste schriftliche Arbeit (Treatment), die die einzelnen Phasen und Schritte sowie grundlegende Entscheidungen bezüglich Inhalt oder Form kritisch aufbereitet und reflektiert sowie den Transfer von theoretischen Fragestellungen aus dem Feld der Transnationalität in die dokumentarfilmische Arbeit leistet.

Nach diesem Muster ist auf Rücksprache mit der Studiengangsleitung und Antrag an den Prüfungsausschuss TnL auch eine filmpraktische Master-Thesis möglich.

Praktikum

Praktika werden als Schlüsselqualifikation anerkannt.

Fremdsprachenkenntnisse

  • Kenntnisse in einer Sprache, deren Literaturen Gegenstand der Lehre des Masterstudiengangs ist: Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch. Diese Kenntnisse müssen mindestens auf dem Niveau B2 des Europäischen Referenzrahmens für Sprachen vorliegen. Der Nachweis über das Abiturzeugnis ist NICHT ausreichend. Im Falle eines in der EU absolvierten Vollfachstudiums in einer der geforderten Sprachen (Anglistik, Romanistik) reicht die Vorlage des Bachelorzeugnisses. Im Falle eines Nebenfachstudiums bzw. sollten Sie Ihr Studium außerhalb der EU abgeschlossen haben, reichen Sie bitte entsprechende Zertifikate ein, die den Nachweis über das B2 Niveau dokumentieren. Es werden nur offizielle Sprachzertifikate anerkannt. Eine Übersicht dazu sowie weiterführende Informationen erhalten Sie auf den Seiten des Fremdsprachenzentrums der Hochschulen im Land Bremen.
  • Deutschkenntnisse, die die für die Universität Bremen allgemein geltenden Voraussetzungen bezüglich deutscher Sprachkenntnisse gemäß der Ordnung über den Nachweis deutscher Sprachkenntnisse an der Universität Bremen vom 25. Januar 2012 in der jeweils geltenden Fassung erfüllen. Wenn im Rahmen des Bachelorstudiums Deutschkentnisse erworben wurden, besteht die Möglichkeit einer Anerkennung auf Antrag über das Fremdsprachenzentrum (https://www.fremdsprachenzentrum-bremen.de/83.0.htmlAnsprechpartnerin: Frau Rodewald, rodewald(at)uni-bremen.de).
  • Es besteht die Möglichkeit, unter bestimmten Voraussetzungen sich Fremdsprachenkenntnisse über das Abitur oder ein Studium im Ausland annerkennen zu lassen. Eine Übersicht über die Möglichkeiten, sich die Zulassungskenntnisse in Englisch bescheinigen zu lassen, finden Sie auf der Homepage des Fremdsprachenzentrums www.fremdsprachenzentrum-bremen.de/EngZert

 

 

Auslandssemester

Auslandsaufenthalte können auf Antrag als Studienleistungen anerkannt werden, sind aber nicht verpflichtend in das Masterprogramm integriert.

Prüfungen und Prüfungsformen

(1) Prüfungen werden studienbegleitend in dem zugehörigen Modul oder im Anschluss daran abgelegt. Die Termine für Prüfungen sind so festzulegen, dass sie innerhalb des Semesters, in dem das Modul endet, erstmalig erbracht und bewertet werden können.

(2) Prüfungen können in einer oder mehreren der folgenden Formen erfolgen:
a. Klausur (2-4 Std. Dauer),
b. Hausarbeit (40.000 -48.000 Zeichen, ohne Leerzeichen, Deckblatt, Inhaltsverzeichnis, Literaturverzeichnis u.ä.), bei Hausarbeiten in der Fremdsprache zw. 29.000-36.000 Zeichen,
c. mündliche Prüfung (30 Minuten Dauer),
d. mündliches Referat von ca. 45 Minuten Dauer,
e. Forschungsbericht
f. schriftlich oder in einer anderweitig festgelegten Form zu dokumentierende Projektarbeiten (z.B. Filmanalysen, Auswertung von Internetseiten, dramaturgische Arbeiten)
g. multimediale Präsentationen in einem Umfang, der dem Arbeitsaufwand von b. entspricht,
h. lehrveranstaltungsbezogene Textproduktionsaufgaben (z.B. Essays oder andere schriftliche Aufgaben zur Verbesserung der fremdsprachlichen Kompetenz)
i. Portfolio,
j. Studienberatung.

(3) Ein Portfolio besteht aus dokumentierten Leistungen mündlicher, schriftlicher oder sonstiger praktischer Art.

(4) Der Prüfungsausschuss kann im Einzelfall auf Antrag einer Prüferin/ eines Prüfers weitere Prüfungsformen zulassen.

(5) Sofern in der Anlage1 zu dieser Ordnung die Prüfungsform nicht festgelegt ist, kann die Prüferin/ der Prüfer eine Prüfungsform gemäß Absatz 2 festlegen. Formen, Fristen und Umfang von Prüfungen werden den Studierenden zu Beginn des Moduls mitgeteilt.

(6) Prüfungen nach Absatz 2 können auch als Gruppenprüfungen erbracht werden.

(7) Anmeldungen zu Modulprüfungen erfolgen spätestens vier Wochen vor der jeweiligen Prüfung. Nach erfolgter Anmeldung sind die Prüfungstermine bindend. Rücktritte sind nur auf begründeten Antrag und mit Genehmigung des Prüfungsausschusses möglich.

(8) Studierende, die eine Prüfung nicht bestanden haben oder durch einen gewichtigen Grund an der Teilnahme verhindert waren, sind verpflichtet, die Prüfung an dem nächstmöglichen Termin, an dem sie erneut angeboten wird, abzulegen.

(9) Nicht bestandene Prüfungen können zweimal wiederholt werden. Die erstmalige Wiederholung einer nich bestandenen Prüfung sollte vor Vorlesungsbeginn des folgenden Semesters ermöglicht werden. Sie findet spätestens bis zum Ende des folgenden Semester statt. Die Wiederholung kann auch in einer anderen als der ursprünglich vorgesehenen Form erfolgen.

Besonderheiten Studium / Sonstige

Der Fokus auf Forschendes Lernen nimmt Studierende als wissenschaftlich aktive Menschen an der Universität ernst und bindet studentische Arbeiten in die Forschungsfragen des Studiengangs von Anfang an ein.

BEWERBUNG UND ZULASSUNG

Empfohlene Fähigkeiten / Zielgruppen / Ansprüche an Studierende

Zulassung für Erstsemester

  • zum Wintersemester
  • zulassungsfrei
  • Bewerbung bis zum 15.07. des jeweiligenJahres
  • Hier geht es zu den Bewerbungsunterlagen.

Zulassung für höhere Semester

  • zum Sommersemester
    Beschränkte Anzahl von Studienplätzen. Zulassung nach Zulassungs-/Aufnahmeordnung.
    Bewerbung bis zum
    15.01. des jeweiligen Jahres

Die Bewerbung kann auch erfolgen, wenn das vorangegangene Studium bis zum   Bewerbungsschluss eines Jahres noch nicht abgeschlossen ist, jedoch Studien- und Prüfungsleistungen im Umfang von mindestens 150 CP entsprechend fünf Studiensemestern erbracht worden sind. Erfüllt die Bewerbung die weiteren Aufnahmevoraussetzungen nach § 1 Absatz 1e der Aufnahmeordnung kann die Zulassung unter der Bedingung des Nachweises des ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschlusses sowie des Nachweises der Sprachkenntnisse gemäß § 1 Absatz 1b – d der Aufnahmeordnung bis 14 Tage nach Veranstaltungsbeginn des Wintersemesters desselben Jahres und der Vorlage entsprechender Urkunden und Zeugnisse bis spätestens zum 31. Dezember desselben Jahres ausgesprochen werden.

<h2 style="text-align: justify; ">Aufnahmeordnung</h2>

Zugangsvoraussetzung

Für die Aufnahme in einen Masterstudiengang ist der Abschluss eines Studiums auf Bachelor-Niveau Voraussetzung. Die fachspezifischen Zugangsvoraussetzungen sind in der aktuellen Aufnahme-/Zulassungsordnung (s. u.) geregelt. Darin enthalten sind auch die unterschiedlichen Fristen für die Nachweiserbringung.

Zulassungsordnung

Zulassung

für Studienanfänger

zulassungsfrei; es stehen Studienplätze für alle erfolgreichen BewerberInnen zur Verfügung.


für höhere Semester

zulassungsfrei


Bewerbung über

Frist für die Bewerbung/Einschreibung Anfänger

  • 15.07. zum Wintersemester

Frist für die Bewerbung/Einschreibung Fortgeschrittene

  • 15.07. zum Wintersemester
  • 15.01. zum Sommersemester

Studienbeginn Anfänger

WiSe

Studienbeginn Fortgeschrittene

WiSe und SoSe

Besonderheiten bei der Zulassung

Spracheingangsvoraussetzungen

  • Kenntnisse in einer Sprache, deren Literaturen Gegenstand der Lehre des Masterstudiengangs ist: Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch. Diese Kenntnisse müssen mindestens auf dem Niveau B2 des Europäischen Referenzrahmens für Sprachen vorliegen. Der Nachweis über das Abiturzeugnis ist NICHT ausreichend. Im Falle eines in der EU absolvierten Vollfachstudiums in einer der geforderten Sprachen (Anglistik, Romanistik) reicht die Vorlage des Bachelorzeugnisses. Im Falle eines Nebenfachstudiums bzw. sollten Sie Ihr Studium außerhalb der EU abgeschlossen haben, reichen Sie bitte entsprechende Zertifikate ein, die den Nachweis über das B2 Niveau dokumentieren. Es werden nur offizielle Sprachzertifikate anerkannt. Eine Übersicht dazu sowie weiterführende Informationen erhalten Sie auf den Seiten des Fremdsprachenzentrums der Hochschulen im Land Bremen.
  • Deutschkenntnisse, die die für die Universität Bremen allgemein geltenden Voraussetzungen bezüglich deutscher Sprachkenntnisse gemäß der Ordnung über den Nachweis deutscher Sprachkenntnisse an der Universität Bremen vom 25. Januar 2012 in der jeweils geltenden Fassung erfüllen. Wenn im Rahmen des Bachelorstudiums Deutschkentnisse erworben wurden, besteht die Möglichkeit einer Anerkennung auf Antrag über das Fremdsprachenzentrum (https://www.fremdsprachenzentrum-bremen.de/83.0.htmlAnsprechpartnerin: Frau Rodewald, rodewald(at)uni-bremen.de).
  • Es besteht die Möglichkeit, unter bestimmten Voraussetzungen sich Fremdsprachenkenntnisse über das Abitur oder ein Studium im Ausland annerkennen zu lassen. Eine Übersicht über die Möglichkeiten, sich die Zulassungskenntnisse in Englisch bescheinigen zu lassen, finden Sie auf der Homepage des Fremdsprachenzentrums www.fremdsprachenzentrum-bremen.de/EngZert

 

 

FORMALIA

Studienform

Aufbaustudiengang

Zeitaufwand

Vollzeitstudium

Studierbar als

Vollfach

Abschluss

Master

Titel/Abschluss

Master of Arts (M.A.)

Regelstudienzeit

4 Semester

ECTS-Punkte

Vollfach
120CP

Systemakkreditiert


durch: AAQ
am: 16.09.2016

BAföG

4 Semester

Kosten

Semesterbeitrag 382,67 €

Bremen hat ein Studienkontengesetz.

Unterrichtssprache

Deutsch

Ordnungen

Prüfungsordnung
Zulassungsordnung

FORSCHUNG UND LEHRE

Fachgebiete

Schwerpunkte in den Bereichen:

Transnationalität & Transkulturalität

Postkolonialismus

Performativitätstheorien

Erzähltheorie

Forschendes Lernen

 

 

 

 

Lehrende

keine Angabe des Studienfachs

Studierende

 

 

Kooperationen

INPUTS
Zentrum für Performance Studies (ZPS) / Theater der Versammlung
FB 9 Master Transkulturelle Studien (MATS)
Bremer Institut für Kanada- und Québec-Studien (BIKQS)
FB 8: BA Integrierte Europastudien (IES) und MA Geschichte

Filmbüro Bremen e.V.
Theater Bremen
Institut Français
Instituto Cervantes
Literaturfestival globale°

Bremen - Tlemcen (Algerien)
Bremen - Belgorod (Russland)

KONTAKT UND BERATUNG

Studentische Interessenvertretung

Prof. Dr. Elisabeth Arend
E-Mail: earend(at)uni-bremen.de

Studienfachberatung

Prof. Dr. Elisabeth Arend
E-Mail: earend(at)uni-bremen.de

Studienzentrum

Prof. Dr. Elisabeth Arend
E-Mail: earend(at)uni-bremen.de

Geschäftsstelle des Prüfungsauschusses

Prof. Dr. Elisabeth Arend
E-Mail: earend(at)uni-bremen.de

Stand der Informationen

27.06.2019
Beschreibung des Faches

BESCHREIBUNG DES FACHES


Der Studiengang Transnationale Literaturwissenschaft: Literatur, Theater, Film lehrt die Beschreibung, Reflexion, Kreation und Analyse der komplexen transnationalen Produktions- und Rezeptionsprozesse grenzüberschreitenden Charakters. Dabei werden Theater-, Literatur- und Filmpraxis auf der einen und verbürgte, text- und theoriezentrierte Modi der literaturwissenschaftlichen Lehre auf der anderen Seite  als komplementäre und gleichwertige Bestandteile einer wissenschaftlichen Reflexion über die transnational verfasste Welt und ihre Repräsentationen verstanden. Im Rahmen dieses Ansatzes wird  auf das Instrument des transdisziplinären Projektstudiums zurückgegriffen und forschendes Lernen verwirklicht.

Berufswege und Weiterqualifizierung

BERUFSWEGE UND WEITERQUALIFIZIERUNG

Spätere fachwissenschaftliche Tätigkeitsfelder

Der erfolgreiche Studienabschluss eröffnet u.a. folgende Tätigkeitsfelder:

Wissenschaft und Forschung
Verlagswesen
Theater
Film
Internationales Kulturmanagement
Wissenschaftsadministration
NROs

Studienangebot für das Berufsziel Schule

Kein Studienangebot für das Lehramt an öffentlichen Schulen

Möglichkeiten zur anschließenden Weiterqualifizierung

Der Abschluss berechtigt zur Aufnahme einer Promotion.

Studieninhalte und Fächerkombinationen

STUDIENINHALTE UND FÄCHERKOMBINATIONEN

Veranstaltungsangebot des Studiengangs im Online-Vorlesungsverzeichnis

Studienabschnitte / Studieninhalte / Modulbeschreibungen

Transnationale Literaturwissenschaft studieren

Transnationalität ist nicht nur, aber insbesondere seit der Phase der beschleunigten Globalisierung ein zentrales Phänomen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Darüber hinaus ist Transnationalität wichtiges Paradigma aktueller Gegenwartskunst und artikuliert sich thematisch in literarischen, dramatischen oder filmischen Texten: Migration und Grenzen, Diaspora und Exil, Identität und Geschichte, Reise und Unterwegssein sind transnationale Thematiken par excellence. Sie werden im Rahmen des Masterstudiums TnL besonders fokussiert.

Unser Entwurf einer transnational fokussierten Literaturwissenschaft greift das im Präfix „trans“ sich artikulierende Moment von Bewegung, Überschreitung und Dynamik auf und macht es in die verschiedensten Richtungen fruchtbar. So arbeiten wir im Sinne von Intermedialität sowie der Komplementarität wissenschaftlich-textzentrierter sowie praktischer, performativ-künstlerischer Reflexion über Transnationalität in Literatur, Theater und Film. In diesem Sinne beanspruchen wir nicht den Status einer spezifischen Disziplin und verstehen Transnationalität auch nicht lediglich als die Summe verschiedener nationaler Literatur-, Theater- oder Filmgeschichten bzw. deren Disziplinen.

Was bedeutet das konkret für Ihr Studium des Master TnL?

In unseren Praxismodulen erwerben sie vertiefte Kompetenz in verschiedenen Fremdsprachen. Eigene Aktivitäten in Theater oder Film verschaffen Ihnen im performativ-künstlerischen Modus Einblicke in transnational verfasste Lebenswelten. Der Master TnL kooperiert mit dem Zentrum für Performance Studies / Theater der Versammlung. Hier versuchen Sie sich als Schauspielende oder arbeiten im Bereich Dramaturgie oder Regie. In den Filmpraxis-Kursen produzieren Sie einen dokumentarischen Kurzfilm zum Themenfeld der Transnationalität.

Im Rahmen dieses Ansatzes wird auf das Instrument des transdisziplinären Projektstudiums zurückgegriffen und forschendes Lernen verwirklicht. So steht im Zentrum die Entwicklung von Fragestellungen und Hypothesen, die aktuelle Diskurse aufgreifen und als Transferleistung für Dritte im Rahmen von studentischen Konferenzen und Veröffentlichungen, aber auch Performances und Filmvorführungen sowie der Beteiligung am Bremer Literaturfestival globale° zugänglich gemacht werden. Studierende werden angeleitet, Forschungsfragen dort zu stellen, wo Literatur und Kultur performative Praxis wird. Dieser Transfer fördert die Fähig- und Möglichkeit, wissenschaftliche Perspektiven in Formaten wie Rezensionen, Interviews oder freien Blogeinträgen zu formulieren und damit ein breites Publikum zur Teilhabe an der Reflexion einzuladen.

Postkolonialität, Hybridisierungs- und Kreolisierungsprozesse sowie Weltliteratur, Intertextualität und Intermedialität, Übersetzen und Übersetzung, Fragen von Kanon – dies sind nur einige der theoretischen Gegenstände, mit denen Sie sich im Lauf Ihres Masterstudiums TnL befassen. Hybriden Mustern und dynamischen Prozessen zwischen, aber auch in den nationalen Literaturen sowie Kinos gilt die besondere Aufmerksamkeit dieses Masterprogramms. Über Kooperationen mit am Fachbereich 10 angesiedelten Forschungsinstituten wie INPUTS, IfKuD oder dem Institut Ibero-Amerika garantieren wir eine enge Verzahnung von Lehre und Forschung.

Studienverlaufsplan

Für den erfolgreichen Abschluss des Masterstudiengangs "Transnationale Literaturwissenschaft“ sind insgesamt 120 Leistungspunkte (Creditpoints = CP) nach dem European Credit Transfer System zu erwerben. Dies entspricht einer Regelstudienzeit von vier Fachsemestern.

Im ersten Semester sind folgende Module zu absolvieren: Grundmodul (12 CP), Vertiefungsmodul (9 CP) und Theoriemodul (9 CP). Die beiden Pflichtmodule des zweiten Semesters können aus drei Profilmodulen gewählt werden (Literatur, Theater, Film jeweils 12 CP). Wahlweise werden im zweiten oder dritten Semester der Praxisbereich (18 CP) und die Schlüsselqualifikation (6 CP) abgeleistet. Pflichtveranstaltung des dritten Semester ist das Forschungsmodul (9 CP). Der Masterstudiengang "Transnationale Literaturwissenschaft“ schließt mit der Masterthesis (33 CP) im vierten Semester ab.

Pflicht-, Wahlpflicht- und Wahlfächer

Pflichtbereich im Umfang von 78 CP:

-Grundmodul 9 CP
-Theoriemodul 9 CP
- Selbststudieneinheit: Grundlagen 6 CP
- Schlüsselqualifikationen 6 CP
-Vertiefungsmodul 6 CP
-Forschungsmodul 9 CP
-Studienabschlussmodul
(Masterthesis + Begleitseminar) 33 CP

Wahlpflichtbereich im Umfang von 42 CP:

Profilmodule (es werden zwei von drei Profilmodulen gewählt):
-Profilmodul I "Literatur" 12 CP
-Profilmodul II "Theater" 12 CP
-Profilmodul III "Film" 12 CP

Praxisbereich (im Umfang von 18 CP):
Module aus den Praxisbereichen I und II sind im Umfang von 18 CP flexibel miteinander kombinierbar.

Praxisbereich I: Sprache /Theater/Film 6 CP

Praxisbereich II: Sprache /Theater/Film 12 CP

Typische Lehrveranstaltungsformen / Formen der Lehre / Lehrprofil

Vorlesungen, Seminare, Übungen, Projektlehre, Forschendes Lernen

Studienschwerpunkte / Vertiefungsrichtungen

Ihm Rahmen des Studiums ist eine Profilbildung in einem der drei Felder Literatur, Theater, Film möglich, aber nicht zwingend erforderlich. Ebenso gut kann das Studium breit gefächert in die Horizontale angelegt werden und, im Rahmen der vorgeschriebenen Kombinationsmöglichkeiten, Lehrveranstaltungen aus allen Modulen kombinieren. Eine Profilbildung erfolgt in erster Linie durch die Zusammenführung von Praxis- und  Profilmodulen aus dem Bereich der gewünschten Profilierung.

<h1>Profil Literatur</h1>

Das Profil Literatur setzt sich zusammen aus 12 CP aus dem Profilmodul Literatur sowie einer literaturrelevanten Schwerpunktsetzung durch Anwahl entsprechender Veranstaltungen aus den folgenden Modulen:

  • Profilmodul Literatur: Für Studierende, die keinen literaturwissenschaftlichen B.A. studiert haben, wird das Absolvieren eines methodologisch-theoretischen den Lehrprogrammen der philologischen B.A.-Studiengänge dringend empfohlen. Die Studiengangsleitung des TnL bietet dazu eine Beratung an, die spätestens in der ersten Veranstaltungswoche des WS stattfindet.
  • Vertiefungsmodul: Hier muss eine die Literatur betreffende Thematik gewählt werden.
  • Praxismodul: In Frage kommen hier frei wählbare sprachpraktische Lehrveranstaltungen aus dem Angebot der B.A.-Studiengänge sowie aus dem des FZHB. Befreiungen von den Kosten sind auf Antrag hin möglich. Je nach Angebot sind auch literaturrelevante LV, z.B. Drehbuchschreiben, creative writing) möglich sowie Angebote aus dem
  • Schlüsselqualifikationenmodul: Praktika im Bereich Literatur, z.B. Literaturhaus Bremen, Festival globale°.

<h1>Profil Theater</h1>

Innerhalb des Profils Theater ist sowohl eine klassische Masterthesis zu einer das Theater bzw. Performativität betreffenden wissenschaftlichen Fragestellung, als auch auf einen formlosen Antrag an den Prüfungsausschuss des Studiengangs hin, eine theaterpraktische Arbeit möglich. Grundlage für die Bewertung der theaterpraktischen Prüfungsleistung ist nicht deren künstlerische Dimension, sondern eine schriftliche Thesis, die die einzelnen Phasen und Schritte sowie grundlegende Entscheidungen bezüglich Inhalt oder Form kritisch aufbereitet und reflektiert. Wird eine theaterpraktische Thesis angestrebt, ist Folgendes zu beachten: Alle 18 CP aus den Praxismodulen müssen aus dem Bereich der Theaterpraxis stammen. Von den 2 zu absolvierenden Profilmodulen muss eines das Profilmodul Theater sein (12 CP). Die noch  verbleibenden 12 CP aus den Profilmodulen können im Profilmodul Literatur oder Film erbracht werden.

Folgende Schritte sind vorgegeben:

  • Beratung zu Beginn des Studiums durch die Studiengangsleitung
  • sowie durch unseren Kooperationspartner, das Zentrum für Performance Studies (ZPerfSt). Durch den besonderen Zuschnitt seiner Kurse verfolgt dieses den Brückenschlag zwischen Wissenschaft und Kunst mit Blick auf das Theater und verfügt mit dem Theater der Versammlung (TdV) über ein eigenes Theater.
  • Studium eines spezifischen Theater-Curriculums in Form der Veranstaltungen des ZPerfSt.

<h1>Profil Film</h1>

Das Profil Film setzt sich zusammen aus 18 CP aus den Praxismodulen Film plus 12 CP aus dem Profilmodul Film. Es  kann sowohl mit einer filmpraxisbezogenen Thesis als auch mit einer genuin filmwissenschaftlichen Thesis abgeschlossen werden. Voraussetzung für die vertikale Profilierung im Bereich Film ist im Sommersemester der Besuch der Lehrveranstaltung „Theorien und Methoden der transnationalen Filmanalyse“. Dieses Seminar vertieft die im Rahmen des Grundmoduls „Einführung in die transnationale Literaturwissenschaft“ einführend vermittelten theoretischen und methodologischen Kenntnisse der Filmanalyse an exemplarischen Fragen. Neben dieser Veranstaltung werden im Bereich Profilmodul Film auch andere thematisch variable Perspektiven auf das Genre Film eröffnet.

Im Praxismodul Film wird regelmässig eine Veranstaltung angeboten, in der über einen Zeitraum von 2 Semestern ein dokumentarischer Kurzfilm produziert und mit insgesamt 18 CP (6 + 12) honoriert wird. Bestandteile dieses Angebots sind neben der Vermittlung von Grundkenntnissen im Bereich Filmtechnik (Einführung in Kamera, Ton und Schnitt) auch Themenfindung, Recherche, Skript- und Exposéerstellung. Grundlage für die Bewertung der Modulprüfung ist nicht die künstlerische Dimension des in Teamarbeit produzierten Kurzfilms, sondern eine individuell verfasste schriftliche Arbeit (Treatment), die die einzelnen Phasen und Schritte sowie grundlegende Entscheidungen bezüglich Inhalt oder Form kritisch aufbereitet und reflektiert sowie den Transfer von theoretischen Fragestellungen aus dem Feld der Transnationalität in die dokumentarfilmische Arbeit leistet.

Nach diesem Muster ist auf Rücksprache mit der Studiengangsleitung und Antrag an den Prüfungsausschuss TnL auch eine filmpraktische Master-Thesis möglich.

Praktikum

Praktika werden als Schlüsselqualifikation anerkannt.

Fremdsprachenkenntnisse

  • Kenntnisse in einer Sprache, deren Literaturen Gegenstand der Lehre des Masterstudiengangs ist: Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch. Diese Kenntnisse müssen mindestens auf dem Niveau B2 des Europäischen Referenzrahmens für Sprachen vorliegen. Der Nachweis über das Abiturzeugnis ist NICHT ausreichend. Im Falle eines in der EU absolvierten Vollfachstudiums in einer der geforderten Sprachen (Anglistik, Romanistik) reicht die Vorlage des Bachelorzeugnisses. Im Falle eines Nebenfachstudiums bzw. sollten Sie Ihr Studium außerhalb der EU abgeschlossen haben, reichen Sie bitte entsprechende Zertifikate ein, die den Nachweis über das B2 Niveau dokumentieren. Es werden nur offizielle Sprachzertifikate anerkannt. Eine Übersicht dazu sowie weiterführende Informationen erhalten Sie auf den Seiten des Fremdsprachenzentrums der Hochschulen im Land Bremen.
  • Deutschkenntnisse, die die für die Universität Bremen allgemein geltenden Voraussetzungen bezüglich deutscher Sprachkenntnisse gemäß der Ordnung über den Nachweis deutscher Sprachkenntnisse an der Universität Bremen vom 25. Januar 2012 in der jeweils geltenden Fassung erfüllen. Wenn im Rahmen des Bachelorstudiums Deutschkentnisse erworben wurden, besteht die Möglichkeit einer Anerkennung auf Antrag über das Fremdsprachenzentrum (https://www.fremdsprachenzentrum-bremen.de/83.0.htmlAnsprechpartnerin: Frau Rodewald, rodewald(at)uni-bremen.de).
  • Es besteht die Möglichkeit, unter bestimmten Voraussetzungen sich Fremdsprachenkenntnisse über das Abitur oder ein Studium im Ausland annerkennen zu lassen. Eine Übersicht über die Möglichkeiten, sich die Zulassungskenntnisse in Englisch bescheinigen zu lassen, finden Sie auf der Homepage des Fremdsprachenzentrums www.fremdsprachenzentrum-bremen.de/EngZert

 

 

Auslandssemester

Auslandsaufenthalte können auf Antrag als Studienleistungen anerkannt werden, sind aber nicht verpflichtend in das Masterprogramm integriert.

Prüfungen und Prüfungsformen

(1) Prüfungen werden studienbegleitend in dem zugehörigen Modul oder im Anschluss daran abgelegt. Die Termine für Prüfungen sind so festzulegen, dass sie innerhalb des Semesters, in dem das Modul endet, erstmalig erbracht und bewertet werden können.

(2) Prüfungen können in einer oder mehreren der folgenden Formen erfolgen:
a. Klausur (2-4 Std. Dauer),
b. Hausarbeit (40.000 -48.000 Zeichen, ohne Leerzeichen, Deckblatt, Inhaltsverzeichnis, Literaturverzeichnis u.ä.), bei Hausarbeiten in der Fremdsprache zw. 29.000-36.000 Zeichen,
c. mündliche Prüfung (30 Minuten Dauer),
d. mündliches Referat von ca. 45 Minuten Dauer,
e. Forschungsbericht
f. schriftlich oder in einer anderweitig festgelegten Form zu dokumentierende Projektarbeiten (z.B. Filmanalysen, Auswertung von Internetseiten, dramaturgische Arbeiten)
g. multimediale Präsentationen in einem Umfang, der dem Arbeitsaufwand von b. entspricht,
h. lehrveranstaltungsbezogene Textproduktionsaufgaben (z.B. Essays oder andere schriftliche Aufgaben zur Verbesserung der fremdsprachlichen Kompetenz)
i. Portfolio,
j. Studienberatung.

(3) Ein Portfolio besteht aus dokumentierten Leistungen mündlicher, schriftlicher oder sonstiger praktischer Art.

(4) Der Prüfungsausschuss kann im Einzelfall auf Antrag einer Prüferin/ eines Prüfers weitere Prüfungsformen zulassen.

(5) Sofern in der Anlage1 zu dieser Ordnung die Prüfungsform nicht festgelegt ist, kann die Prüferin/ der Prüfer eine Prüfungsform gemäß Absatz 2 festlegen. Formen, Fristen und Umfang von Prüfungen werden den Studierenden zu Beginn des Moduls mitgeteilt.

(6) Prüfungen nach Absatz 2 können auch als Gruppenprüfungen erbracht werden.

(7) Anmeldungen zu Modulprüfungen erfolgen spätestens vier Wochen vor der jeweiligen Prüfung. Nach erfolgter Anmeldung sind die Prüfungstermine bindend. Rücktritte sind nur auf begründeten Antrag und mit Genehmigung des Prüfungsausschusses möglich.

(8) Studierende, die eine Prüfung nicht bestanden haben oder durch einen gewichtigen Grund an der Teilnahme verhindert waren, sind verpflichtet, die Prüfung an dem nächstmöglichen Termin, an dem sie erneut angeboten wird, abzulegen.

(9) Nicht bestandene Prüfungen können zweimal wiederholt werden. Die erstmalige Wiederholung einer nich bestandenen Prüfung sollte vor Vorlesungsbeginn des folgenden Semesters ermöglicht werden. Sie findet spätestens bis zum Ende des folgenden Semester statt. Die Wiederholung kann auch in einer anderen als der ursprünglich vorgesehenen Form erfolgen.

Besonderheiten Studium / Sonstige

Der Fokus auf Forschendes Lernen nimmt Studierende als wissenschaftlich aktive Menschen an der Universität ernst und bindet studentische Arbeiten in die Forschungsfragen des Studiengangs von Anfang an ein.

Bewerbung und Zulassung

BEWERBUNG UND ZULASSUNG

Empfohlene Fähigkeiten / Zielgruppen / Ansprüche an Studierende

Zulassung für Erstsemester

  • zum Wintersemester
  • zulassungsfrei
  • Bewerbung bis zum 15.07. des jeweiligenJahres
  • Hier geht es zu den Bewerbungsunterlagen.

Zulassung für höhere Semester

  • zum Sommersemester
    Beschränkte Anzahl von Studienplätzen. Zulassung nach Zulassungs-/Aufnahmeordnung.
    Bewerbung bis zum
    15.01. des jeweiligen Jahres

Die Bewerbung kann auch erfolgen, wenn das vorangegangene Studium bis zum   Bewerbungsschluss eines Jahres noch nicht abgeschlossen ist, jedoch Studien- und Prüfungsleistungen im Umfang von mindestens 150 CP entsprechend fünf Studiensemestern erbracht worden sind. Erfüllt die Bewerbung die weiteren Aufnahmevoraussetzungen nach § 1 Absatz 1e der Aufnahmeordnung kann die Zulassung unter der Bedingung des Nachweises des ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschlusses sowie des Nachweises der Sprachkenntnisse gemäß § 1 Absatz 1b – d der Aufnahmeordnung bis 14 Tage nach Veranstaltungsbeginn des Wintersemesters desselben Jahres und der Vorlage entsprechender Urkunden und Zeugnisse bis spätestens zum 31. Dezember desselben Jahres ausgesprochen werden.

<h2 style="text-align: justify; ">Aufnahmeordnung</h2>

Zugangsvoraussetzung

Für die Aufnahme in einen Masterstudiengang ist der Abschluss eines Studiums auf Bachelor-Niveau Voraussetzung. Die fachspezifischen Zugangsvoraussetzungen sind in der aktuellen Aufnahme-/Zulassungsordnung (s. u.) geregelt. Darin enthalten sind auch die unterschiedlichen Fristen für die Nachweiserbringung.

Zulassungsordnung

Zulassung

für Studienanfänger

zulassungsfrei; es stehen Studienplätze für alle erfolgreichen BewerberInnen zur Verfügung.


für höhere Semester

zulassungsfrei


Bewerbung über

Frist für die Bewerbung/Einschreibung Anfänger

  • 15.07. zum Wintersemester

Frist für die Bewerbung/Einschreibung Fortgeschrittene

  • 15.07. zum Wintersemester
  • 15.01. zum Sommersemester

Studienbeginn Anfänger

WiSe

Studienbeginn Fortgeschrittene

WiSe und SoSe

Besonderheiten bei der Zulassung

Spracheingangsvoraussetzungen

  • Kenntnisse in einer Sprache, deren Literaturen Gegenstand der Lehre des Masterstudiengangs ist: Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch. Diese Kenntnisse müssen mindestens auf dem Niveau B2 des Europäischen Referenzrahmens für Sprachen vorliegen. Der Nachweis über das Abiturzeugnis ist NICHT ausreichend. Im Falle eines in der EU absolvierten Vollfachstudiums in einer der geforderten Sprachen (Anglistik, Romanistik) reicht die Vorlage des Bachelorzeugnisses. Im Falle eines Nebenfachstudiums bzw. sollten Sie Ihr Studium außerhalb der EU abgeschlossen haben, reichen Sie bitte entsprechende Zertifikate ein, die den Nachweis über das B2 Niveau dokumentieren. Es werden nur offizielle Sprachzertifikate anerkannt. Eine Übersicht dazu sowie weiterführende Informationen erhalten Sie auf den Seiten des Fremdsprachenzentrums der Hochschulen im Land Bremen.
  • Deutschkenntnisse, die die für die Universität Bremen allgemein geltenden Voraussetzungen bezüglich deutscher Sprachkenntnisse gemäß der Ordnung über den Nachweis deutscher Sprachkenntnisse an der Universität Bremen vom 25. Januar 2012 in der jeweils geltenden Fassung erfüllen. Wenn im Rahmen des Bachelorstudiums Deutschkentnisse erworben wurden, besteht die Möglichkeit einer Anerkennung auf Antrag über das Fremdsprachenzentrum (https://www.fremdsprachenzentrum-bremen.de/83.0.htmlAnsprechpartnerin: Frau Rodewald, rodewald(at)uni-bremen.de).
  • Es besteht die Möglichkeit, unter bestimmten Voraussetzungen sich Fremdsprachenkenntnisse über das Abitur oder ein Studium im Ausland annerkennen zu lassen. Eine Übersicht über die Möglichkeiten, sich die Zulassungskenntnisse in Englisch bescheinigen zu lassen, finden Sie auf der Homepage des Fremdsprachenzentrums www.fremdsprachenzentrum-bremen.de/EngZert

 

 

Formalia

FORMALIA

Studienform

Aufbaustudiengang

Zeitaufwand

Vollzeitstudium

Studierbar als

Vollfach

Abschluss

Master

Titel/Abschluss

Master of Arts (M.A.)

Regelstudienzeit

4 Semester

ECTS-Punkte

Vollfach
120CP

Systemakkreditiert


durch: AAQ
am: 16.09.2016

BAföG

4 Semester

Kosten

Semesterbeitrag 382,67 €

Bremen hat ein Studienkontengesetz.

Unterrichtssprache

Deutsch

Ordnungen

Prüfungsordnung
Zulassungsordnung
Forschung und Lehre

FORSCHUNG UND LEHRE

Fachgebiete

Schwerpunkte in den Bereichen:

Transnationalität & Transkulturalität

Postkolonialismus

Performativitätstheorien

Erzähltheorie

Forschendes Lernen

 

 

 

 

Lehrende

keine Angabe des Studienfachs

Studierende

 

 

Kooperationen

INPUTS
Zentrum für Performance Studies (ZPS) / Theater der Versammlung
FB 9 Master Transkulturelle Studien (MATS)
Bremer Institut für Kanada- und Québec-Studien (BIKQS)
FB 8: BA Integrierte Europastudien (IES) und MA Geschichte

Filmbüro Bremen e.V.
Theater Bremen
Institut Français
Instituto Cervantes
Literaturfestival globale°

Bremen - Tlemcen (Algerien)
Bremen - Belgorod (Russland)

Kontakt und Beratung

KONTAKT UND BERATUNG

Studentische Interessenvertretung

Prof. Dr. Elisabeth Arend
E-Mail: earend(at)uni-bremen.de

Studienfachberatung

Prof. Dr. Elisabeth Arend
E-Mail: earend(at)uni-bremen.de

Studienzentrum

Prof. Dr. Elisabeth Arend
E-Mail: earend(at)uni-bremen.de

Geschäftsstelle des Prüfungsauschusses

Prof. Dr. Elisabeth Arend
E-Mail: earend(at)uni-bremen.de

Stand der Informationen

27.06.2019